Massenspektrometrie (MS)

Um den Anforderungen an eine möglichst umfassende Charakterisierung komplexer Proben gerecht zu werden, müssen Detektoren eingesetzt werden, die eine hohe Sensitivität und einen großen dynamischen Messbereich aufweisen, da allgemein mit einem hohen Heterogenitätsgrad der Analytkonzentrationen und somit auch der Signalintensitäten zu rechnen ist. Darüber hinaus muss das gewählte Detektionssystem spezifisch sein und über eine Möglichkeit der Substanzidentifizierung verfügen. Dies ist notwendig, damit nicht jede einzelne Substanz des komplexen Gemischs über eine Referenzstandardmessung verifiziert werden muss. In vielen Fällen sind keine Referenzstandards kommerziell verfügbar, so dass nur Detektoren mit hoher Massenauflösung genutzt werden können.

Neben der Target-Analytik mittels GC-MS/MS und LC-MS/MS beschäftigt sich IUTA intensiv mit dem sogenannten Suspect-Target- und Non-Target-Screening. Gegenstand dieser Screening-Methode sind Fragestellungen aus den Bereichen Wasser- und Abwasseranalytik u. a. zur Bewertung erweiterter Abwasserreinigungsanlagen zur Spurenstoffelimination. Im Bereich innovativer Kopplungstechniken beschäftigt sich IUTA auch mit der Kopplung und dem Einsatz der Ionenmobilitätsmassenspektrometrie (IMS) in komplexen Matrices.

Ansprechpartner

Dr. rer. nat. Jochen Türk
tuerk@iuta.de
Tel. +49 20 65 / 418 – 179

Dr. rer. nat. Thorsten Teutenberg
teutenberg@iuta.de
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