Identifikation von oxidativen Schäden an Membranen

Im Frühjahr 2022 sind die Arbeiten am ZIM-Projekt zur Identifikation von oxidativen Schäden an Membranen mit dem Projektpartner nanoAnalytics GmbH gestartet.

Schäden an Membranen und Membranmodulen können die Leistung des gesamten Prozesses beeinträchtigen. Insbesondere oxidative Schäden stellen einen großen Anteil der potentiellen Membranschäden dar. Die zweifelsfreie Identifikation der Schäden an unterschiedlichen Membranen stellt zudem eine Herausforderung dar, da eine Erkennung mit den aktuell eingesetzten Methoden nicht eindeutig möglich ist.

Um zukünftig die Identifikation von Oxidationsschäden zu ermöglichen, befasst sich das Forschungsprojekt MembrOx mit der Entwicklung einer Methode zur Identifikation oxidativer Membranschäden.

Dazu werden Leistungstests, REM-, XPS- und FTIR-Untersuchungen zur Charakterisierung der Membranen durchgeführt. Zur Entwicklung der Untersuchungsmethode werden die Membranproben in unterschiedlichen Zuständen (z.B. geschädigt und mit Belägen) charakterisiert. Dabei werden möglichst realitätsnahe Schädigungen erzeugt.

Durch die Erkennung chemischer und struktureller Änderungen der Membranen können mit der zu entwickelnden Methode unterschiedliche Oxidationsmechanismen erkannt und eingeordnet werden.

Projekttitel: Entwicklung von Präparationsverfahren und Untersuchungsmethoden für die Detektion von Oxidationsschäden an Membranproben (FKZ: KK5312601 BR1).

Projektpartner:

nanoAnalytics GmbH

Förderhinweis:

Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages gefördert.

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