Dr. Sophie Marie Schnurre mit “Best Poster Award” ausgezeichnet
Best Poster Award: Symposium on Materials and Additive Manufacturing der DGM
Beim 5th Symposium on Materials and Additive Manufacturing der DGM überzeugte Dr. Sophie Marie Schnurre (IUTA) mit ihrem zweieinhalb Minuten Pitch zum Thema „From Irregular Powders to Engineered Particles: Microwave Plasma Gas-Phase Processing of Spherical Micro- and Nanomaterials for Additive Manufacturing Applications” (Stefan Kuns, Frederik Kunze, Martin Underberg, Burkhard Stahlmecke, Clemens Kunz, Julia K. Hufenbach, Tim Hülser, Sophie M. Schnurre).
Die steigende Nachfrage nach hochwertigen Ausgangsmaterialien in der additiven Fertigung erfordert innovative Ansätze zur Anpassung von Partikelgröße, Morphologie und Zusammensetzung über verschiedene Skalen hinweg. Das vorgestellte Verfahren basiert auf der Behandlung pulverförmiger Ausgangsmaterialien in einem Mikrowellen-Plasmareaktor, in dem festes Ausgangsmaterial in einer Hochtemperatur-Plasmazone schnell erhitzt werden kann und so zu einer Umformung von µm-Partikeln durch Oberflächenschmelzen oder vollständiger Verdampfung und einer anschließenden Bildung von Nanopartikeln in der Gasphase führt. Die Partikelmorphologie und die Größenverteilung lassen sich durch die Anpassung der Prozessparameter präzise steuern.
Mit diesem Posterbeitrag wurde ein vielseitiges und skalierbares Verfahren zur Herstellung hochwertiger Partikel vorgestellt, die speziell auf Anwendungen in der additiven Fertigung zugeschnitten sind und deren Größe und Zusammensetzung individuell angepasst werden können. Die präsentierten experimentellen Arbeiten und Analysen wurden von Stefan Kuns, Frederik Kunze, Burkhard Stahlmecke und Martin Underberg durchgeführt.
Ein Teil der Ergebnisse stammt aus den IGF-Projekten WISENT (01IF22324N) und MAMBA (01IF24505N). Im Rahmen dieser Forschungsvorhaben wurden am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (https://www.ifw-dresden.de/de/ifw-institutes/imc/legierungsdesign-und-prozesstechnologien) von Dr. Clemens Kunz Bauteile aus Recycling-Silizium mittels Laserstrahlschmelzen (PBF-LB/M) additiv gefertigt.
Das IUTA ist Mitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft e.V. (JRF). Die Institute der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft werden vom Land NRW institutionell gefördert.



MAMBA-Forscher:innen bei der Additive 2026. (V.l.n.r.: C. Kunz, J.K. Hufenbach, S.M. Schnurre)

Die verantwortlichen IUTA-Mitarbeiter:innen vor dem Mikrowellen-Plasmareaktor. (V.l.n.r.: S. Kuns, T.P. Hülser, S.M. Schnurre, F. Kunze, M. Underberg, B. Stahlmecke)

Auszeichnung mit einem Best Poster Award bei der Additive 2026. (V.l.n.r.: J. Richter, S.M. Schnurre, Th. Niendorf)

Posterausstellung bei der Additive 2026

