PeroGraph – Entwicklung der Elektrolyseur-Kernkomponente Membran-Elektroden-Anordnung auf Basis ressourceneffizienter Perowskit- und Graphenmaterialien für den breiten Ausbau der Wasserstoffproduktion mittels Protonen-Austausch-Membran-Elektrolyse
IGF Forschungsprojekt
Status & Laufzeit
Bewilligt 01.12.2024 bis 30.06.2027
Forschungseinrichtungen:
- Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Westfälisches Energieinstitut Arbeitsgruppe Wasserstoffenergiesysteme
- Institut für Umwelt & Energie, Technik & Analytik e. V.
Zusammenfassung
Die Umstrukturierung der Energiewirtschaft hin zum Ausbau erneuerbarer Energien und zur nachhaltigen Verwendung der natürlich vorkommenden Ressourcen benötigt Lösungen zur Speicherung, Bereitstellung und Nutzung dieser Energien. Besonders für KMU ermöglicht dieser Schritt ein großes Einstiegs- und Wachstumspotential, welches durch dieses Vorhaben unterstützt wird. Die Erzeugung von Wasserstoff aus regenerativen Energiequellen wird eine der Schlüsseltechnologien weltweit sein, um die angesprochene Umstrukturierung erfolgreich gestalten zu können. Dabei bedarf es besonders in der aktuellen dynamischen Phase dieses Prozesses eines breiten Spektrums individuell angepasster Lösungen für den dezentralen Einsatz. Insbesondere spezialisierte KMU sind prädestiniert, hier maßgeschneiderte Lösungen bedarfsgerecht anbieten zu können. Voraussetzung dafür ist, dass das unternehmerische Risiko, in diesen wachsenden Wasserstoffmarkt einzusteigen, von KMU getragen werden kann. Das Forschungsvorhaben PEROGRAPH soll helfen, den finanziellen Aufwand eines Einstiegs möglichst gering und die wirtschaftlichen Erfolgschancen möglichst hoch zu halten. Dazu wird mit der Membran-Elektroden-Anordnung direkt die Kernkomponente von Protonen-Austausch-Membran-Elektrolyseuren fokussiert. Zum einen werden über die Materialentwicklung unterschiedliche Graphen- und neuartige Perowskitpartikel aus Gasphasen-Syntheseprozessen als alternative Elektrodenmaterialien zur Verwendung in bekannten Strukturen untersucht, um den kostenintensiven Einsatz von edelmetall-Katalysatormaterial auf ein Minimum zu reduzieren. Zum anderen werden erstmalig die Elektrodenmaterialien aufeinander abgestimmt und damit der Elektrolyseur iterativ optimiert. Dabei finden hauptsächlich Grundmaterialien und Methoden Anwendung die in industriellen Prozessen bereits genutzt werden und so ohne hohen Aufwand und finanzielles Risiko von KMU nach erfolgreichem Abschluss des Vorhabens adaptiert werden können.
Weitere Informationen und Ergebnisse werden hier veröffentlicht.
Förderhinweis
Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wird / wurde über den Projektträger AiF (bis 2023) bzw. DLR im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

| Konsortialleitung: | Weitere Ansprechpersonen: | |
| Koordination IUTA | Nanomaterialien | |
| Tim Hülser | Max Weißbuch | Martin Underberg |
| +49 2065 418-302 | +49 2065 418-302 | +49 2065 418-130 |
| huelser@iuta.de | weissbuch@iuta.de | underberg@iuta.de |
