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Geschichte

Initiiert durch die nordrhein-westfälische Landesregierung, die Universität Duisburg und große Industrieunternehmen wurde das IUTA am 17. Februar 1989 gegründet. Im Folgenden wird die Entwicklung des Instituts von den ersten Projekten bis in die Gegenwart anhand ausgewählter Meilensteine dargestellt.

2014

 

2014 - Johannes Rau Forschungsgemeinschaft

 

Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
Das Land NRW und 13 Forschungsinstitute gründen die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft als Dachorganisation der außeruniversitären Forschung in NRW. IUTA ist Gründungsmitglied.

2011

 

2011 - Eröffnung des Zentrums für Filtrationsforschung

 

Eröffnung des Zentrums für Filtrationsforschung und funktionalisierte Oberflächen – ZF³
IUTA bündelt seine Forschungsaktivitäten zur Filtration und Adsorption in einem eigenen Forschungsgebäude. Zur Eröffnung kommen mehr als 100 Vertreter von Unternehmen, die mit IUTA kooperieren.

2011

 

Geschichte - Bereich Filtration

 

Ort des Fortschritts
Das IUTA wird von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze für die herausragende Forschung im Bereich Umwelt und Energie als erster Ort des Fortschritts in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

2008

 

2008 - Bereich Nanopartikel

 

Eröffnung des Bereichs Nanomaterial-Synthese & Prozesstechnik
Nanopartikel sind Basis neuer Werkstoffe. IUTA entwickelt und produziert in Europas größter Forschungsanlage Nanopartikel mit gezielten physikalischen Eigenschaften und stellt sie im kg-Maßstab für Forschungsprojekte und industrielle Anwender zur Verfügung.

2006

 

2006 Wasser - Prozesstechnologien

 

Wasser – Prozesstechnologien und Aufbereitung
IUTA errichtet ein Technikum zur Entwicklung und Überprüfung von Anlagen sowie Komponenten zur Aufbereitung von Trink-, Prozess- und Abwasser. Schwerpunkte sind Verdampfungs-, Membran- und Adsorptionsverfahren.

2001

 

2001 - Feinstäube

 

Feinstäube und nachhaltige Nanotechnologie
Im Rahmen von großen EU- und BMBF-Projekten legt IUTA mit seinen Partnern erstmals die Grundlage für neue Standards im Bereich der Beurteilung der Risiken der Nanotechnologie sowohl in der Umwelt als auch an Arbeitsplätzen und in Innenräumen.

2001

 

2001 - Carbon Capture Technologie

 

Carbon Capture Technologie
Eine der europaweit größten Versuchsanlagen zur Abtrennung von Kohlendioxid und anderen sauren Gasbestandteilen wie Schwefelwasserstoff aus Raffinerie-, Bio- und Kraftwerksabgasen wird aufgebaut und in Betrieb genommen.

2000

 

2000 - Bereich Filtration

 

Bereich Filtration: Aufbau erster Prüfstände
Der erste von mittlerweile 15 Prüfständen für industrielle Filter wird in Betrieb genommen. Hier wird die Abscheidung von Stäuben, toxischen Gasen oder Gerüchen untersucht.

1997

 

1997 - Sicherheitswerkbänke

 

Sicherheitswerkbänke für hochtoxische Stoffe
IUTA befasst sich erstmals mit der Entwicklung, Optimierung und Prüfung von Sicherheitswerkbänken. Wichtige Anwendungsfelder sind die Zubereitung von Pharmazeutika, die Halbleiterfertigung und die Zerlegung von Flachbildschirmen (Foto: 2007).

1996

 

1996 - Abscheidung von Quecksilber

 

Abscheidung von Quecksilber
IUTA patentiert eine Filterentwicklung. Eine dünne Goldschicht in der Gesichtsmaske schützt den Zahnarzt vor Quecksilber bei der Sanierung von amalgambelasteten Zähnen.

1996

 

1996 - bekanntgegebene Messstelle

 

Anerkennung als bekanntgegebene Messstelle
IUTA erlangt die behördliche Anerkennung als bekanntgegebene Messstelle nach BImSchG für Emissions- und Immissionsmessungen. Weitere Zulassungen erfolgen in den nächsten Jahren.

1992

 

1992 - Spurenanalytik hochtoxischer Substanzen

 

Spurenanalytik von hochtoxischen Substanzen
IUTA beginnt mit der Entwicklung von Messtechnik und der Spurenanalytik giftiger Substanzen in Boden, Wasser und Luft. Beispiele sind Quecksilber, Dioxine, Furane, PCB, Schimmelpilzgifte und Zytostatika.

1991

 

1991 Kreislaufwirtschaft und Recycling

 

Kreislaufwirtschaft und Recycling
Im Zuge der geplanten Rücknahmeverordnungen für Elektroaltgeräte wird IUTA von der Industrie mit großen Pilotprojekten und wissenschaftlichen Studien beauftragt. Herz des daraus entstehenden Zerlegebetriebs sind Menschen mit Behinderung.

1991

 

1991 - Einzug in das Institutsgebäude

 

Einzug in das Institutsgebäude
Nach umfangreichen Umbauten wird das Institutsgebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben. IUTA erhält den Status eines An-Instituts der Universität-Gesamthochschule Duisburg (heute: Universität Duisburg-Essen; Foto: UDE UA D 9.1.55/8/31 UA).

1990

 

1990 - Erstes Großprojekt

 

Erstes Großprojekt zur Luftreinhaltung
Die erste Anlage zur Minderung von Dioxinen an Abfallverbrennungsanlagen wird 1990 von der AGR in Herten realisiert. Die Entwicklung geeigneter Messtechnik und die wissenschaftliche Begleitung des Anlagenbetriebs sind das erste große Industrieprojekt des IUTA (Foto: 2003).

1989

 

Geschichte - Bereich Filtration

 

Gründung des Instituts
Am 17. Februar 1989 wird IUTA als Institut für Umwelttechnologie und Umweltanalytik e.V. gegründet. Neun Jahre später erfolgt die Umbenennung in Institut für Energie und Umwelttechnik e.V., um der veränderten inhaltlichen Ausrichtung Rechnung zu tragen. (Foto: UDE UA D 9.1.55/8/51 UA)