Das Institut

Herzlich willkommen auf den Internet-Seiten des Instituts für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA)


Einsatz flüssiger Prekursoren bei der Gasphasensynthese von Nanomaterialien

Gemeinsam mit dem Institut für Verbrennung und Gasdynamik der Universität Duisburg-Essen erforschen IUTA-Wissenschaftler die Anwendung flüssiger Prekursoren bei der Gasphasensynthese von hochspezifischen Nanomaterialien. Diese Materialien mit hoher Reinheit und anwendungsspezifisch eingestellten Eigen­schaften haben ein hohes Potenzial, um z. B. in der Energietechnik, der Katalyse und der Medizintechnik eingesetzt zu werden. Die Funktion ist dabei stark von einer engen Eigenschaftsverteilung abhängig. Kann diese nicht durch die Prozessführung gewährleistet werden, sind die Materialien wertlos. Zurzeit können derartige Materialien mit den erforderlichen Eigenschaften und engen Spezifikationen nur in Kleinstmengen (einige Gramm) hergestellt werden. Produktionskapazitäten im kg/h-Maßstab sind erst im Entwicklungsstadium. Daher sind vielversprechende Anwendungsmöglichkeiten nanostrukturierter Funktionsmaterialien bisher nicht umsetzbar. Die Sprayflammen-gestützte Synthese von Nanopartikeln ist für den industriellen Einsatz von großem Interesse, da bei geeigneter Prozessführung kostengünstige Ausgangsmaterialien eingesetzt werden können, und ein wirtschaftlicher Syntheseweg erschlossen wird.

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Girls’Day 2015 im IUTA

Im Rahmen des “Girls’Days”, waren am 23.04.2015 insgesamt 22 Mädchen der Gesamtschule Duisburg-Süd und des St. Hildegardis-Gymnasiums zu Besuch im IUTA. An verschiedenen Stationen konnten die Mädchen der 9. – 11. Klasse praktische Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Berufe erhalten. Dabei lernten sie u.a. die Funktionsweise und die Anwendungsbereiche eines Rasterelektronenmikroskops kennen. An einer Anlage zur Trinkwasseraufbereitung nahmen sie Wasserproben und analysierten diese. Im Entsorgungszentrum hatten sie die Möglichkeit einen Computer zu zerlegen sowie das Schweißen zu erproben.

Modellbasierte skalierbare Gasphasensynthese komplexer Nanopartikel

An der Universität Duisburg-Essen richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine neue Forschergruppe (FOR 2284) ein. Mit einem Projektvolumen von 2,6 Mio Euro für die erste dreijährige Projektphase werden systematische Designregeln zur Herstellung komplexer Nanopartikel in der Gasphase erarbeitet. Sprecher ist der Leibniz-Preisträger und wissenschaftliche Direktor des IUTA, Prof. Dr. Christof Schulz. Im Rahmen der Forschergruppe ist das Teilprojekt “Synthese komplexer Nanomaterialien im Pilotmaßstab” am IUTA angesiedelt. Ziel dieses Teilprojektes ist einerseits die Übertragung der Untersuchungs- und Synthesemethoden vom Labormaßstab in den Pilotmaßstab, und andererseits die Validierung der auf Basis von Laboruntersuchungen entwickelten Modelle zur Beschreibung der Partikelsynthese.
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Nanoskalige Sauerstoff-Carrier verbessern die Verbrennung gasförmiger Brennstoffe

Wissenschaftler des IUTA entwickeln ein Verfahren zur Verbrennung gasförmiger Brennstoffe, bei dem nanoskalige Sauerstoff-Carrier aus Eisenoxiden den Verbrennungssauerstoff bereitstellen. Die Sauerstoff-Carrier sind auf einem porösen Träger immobilisiert, der vom Brenngas durchströmt wird. Dabei erfolgt die Regeneration der Sauerstoff-Carrier durch Oxidation mit durchströmender Luft. Das zweijährige Forschungsvorhaben zur Entwicklung dieses Verfahrens startete am 01.04.2015.
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Messstelle des IUTA erlangt die Akkreditierung nach DIN EN ISO/EC 17025:2005 und CEN/TS 15675:2007

Das Prüflaboratorium IUTA, Bereich Messstelle, verfügt über die Kompetenz nach DIN EN ISO/EC 17025:2005 und CEN/TS 15675:2007 (Modul Immissionsschutz). Dies wurde vor einigen Tagen von der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH bekannt gegeben (Urkunde Nr. D-PL-19759-02). Die Norm DIN EN ISO/EC 17025 legt die allgemeinen Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien fest. Die Norm CEN/TS 15675:2007 bezieht sich auf die Kompetenz von Laboratorien, die wiederkehrende Messungen von Emissionen aus stationären Quellen durchführen. Somit ergänzt sie die Anforderung der Europäischen Norm EN ISO/IEC 17025:2005. Daneben ist die Messstelle des IUTA notifizierte, bekanntgegebene Messstelle nach §29b des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) in Verbindung mit der Bekanntgabeordnung (41.BImSchV).


IUTA auf der Filtech in Köln


Vom 24. bis 26. Februar 2015 fand erstmals in Köln die internationale Filtrationsmesse Filtech statt. Wie bereits im letzten Jahr in Wiesbaden war IUTA auch dieses Mal wieder mit einem Stand vertreten. Hierin präsentierten die Bereiche Luftreinhaltung & Filtration und Wasser- Prozess & Aufbereitungstechnologien sowie die Messstelle ihr vielfältiges Angebot im Bereich der Filtration von Raumluft, Druckluft, Prozessgasen sowie von Wasser. Der IUTA-Stand weckte reges Interesse und bot die Möglichkeit mit bestehenden und neuen Kunden und Projektpartnern ins Gespräch zu kommen. IUTA plant, auch bei der nächsten Filtech-Messe vom 11. bis 13. Oktober 2016 in Köln wieder einen Stand zu präsentieren.


Landtagsdelegation informiert sich im IUTA

Am 15. Januar 2015 haben die Landtagsabgeordneten Dr. Birgit Beisheim (GRÜNE), Rainer Bischoff (SPD), Holger Ellerbrock (FDP) und Dr. Gerd Hachen (CDU) das Institut für Energie- und Umwelttechnik IUTA e.V. in Duisburg besucht. Sie informierten sich über die aktuellen Arbeiten, besichtigten Versuchsanlagen und das Recycling-Zentrum und diskutierten mit dem Vorstand des IUTA über die zukünftige Entwicklung des Instituts. Dabei wurde auch ausführlich über die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft gesprochen, in der das IUTA Gründungsmitglied ist.


15.01.2015: Fraktionsübergreifender Besuch

Prof. Bathen, wissenschaftlicher Leiter des IUTA: „Der Besuch von Landtagsabgeordneten aus vier Fraktionen zeigt, dass unser Haus und unsere Forschungsarbeiten auch von Seiten der Politik in Nordrhein-Westfalen breite Unterstützung über die Parteigrenzen hinweg genießen.“

Foto: Dr. Gerd Hachen (CDU), Rainer Bischoff (SPD), Prof. Dr. Dieter Bathen (IUTA), Dr. Birgit Beisheim (GRÜNE), Jochen Schiemann (IUTA), Holger Ellerbrock (FDP), Dr. Stefan Haep (IUTA)


Der Deutsche Rohstoffeffizienzpreis 2014 geht an das Deutsche Textilforschungszentrum Nord-West aus Krefeld und IUTA

Rohstoffeffizienzpreis

Foto: Quellenangabe: © BGR/Uppenkamp.

Für die Entwicklung eines Textils, das in der Lage ist, Wertstoffe aus industriellen Abwässern zu filtern, haben Dr. Klaus Opwis vom Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West (DTNW) Krefeld und Frank Grüning vom Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) Duisburg am 4. Dezember den Rohstoffeffizienz-Preis 2014 erhalten.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die Deutsche Rohstoffagentur würdigen mit dieser Auszeichnung besondere Beiträge zur Sicherung der Rohstoffversorgung. Das Forscherteam hatte darüber hinaus mit dieser Innovation das Finale in der Bewerbung um den Otto von Guericke-Preis der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen erreicht.
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Resource Recovery – Besuch aus Ghana und Kenia

Am 24.11.2014 war eine Gruppe aus Afrika zu Besuch im IUTA, um sich über die Behandlung und Entsorgung von Elektro- und Elektronikabfall zu informieren. Die 13 Männer und Frauen aus Ghana und Kenia sind im Rahmen des Programmes Resource Recovery der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) für vier Wochen in Deutschland.

Neben mehreren Fachvorträgen wurde den Teilnehmern anschließend in einem Workshop die Möglichkeit geboten, durch selbstständige Demontage von Elektrogeräten sowie der anschließenden Zerkleinerung und Sortierung den Bezug zur Praxis herzustellen.


GIZ Besuch aus Ghana


6. Filtrationstag des IUTA e. V.

Bereits zum sechsten Mal veranstaltete das IUTA am 06.11.2014 den Filtrationstag. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr war die Entwicklung neuer Filtermedien. Dazu konnten wir einige national und international renommierte Gastredner aus Wissenschaft und Praxis gewinnen. Natürlich wurde auch wieder über aktuelle Arbeiten im Institut und in Verbundprojekten berichtet.

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Posterpreis ProcessNet Jahrestagung 2014 geht an IUTA und RWTH-Aachen (LTT)

Zum effizienten Betrieb von CO2-Gaswäschen entwickelt IUTA gemeinsam mit der RWTH Aachen (LTT) und der Universität Duisburg-Essen (TVT) eine Inline-Analytik für aminhaltige Waschmittel.
Die Ergebnisse des IGF-Vorhabens 17156N sind anlässlich der ProcessNet-Jahrestagung und 31. DECHEMA Jahrestagung der Biotechnologen 2014 vorgestellt worden.

Dabei ist das Poster „Auswertung von Ramanspektren aus der Aminwäsche mit Indirect Hard Modeling“ mit einem Posterpreis ausgezeichnet worden.

In einem Vortrag wurde dazu vom erfolgreichen Einsatz der Raman-Spektroskopie zur Inline-Bestimmung der Waschmittelkonzentrationen an Wasser, Amingehalt und CO2 berichtet. Durch die unmittelbar verfügbaren Informationen kann der Betrieb von CO2-Gaswäsche hinsichtlich der CO2-Abscheidung sowie des Energieeinsatzes optimiert werden.

ProcessNet Jahrestagung, Oktober 2014 - > Weitere Informationen zum IGF Vorhaben 17156N


WissensNacht Ruhr - Abenteuer Klima


WissensnachtRuhr LogoIUTA hat sich am 02.10. mit guter Resonanz an der WissensNacht Ruhr 2014 beteiligt.
Eine Vielzahl von Besuchern konnte zwischen 16.00 Uhr und 24.00 Uhr einen Blick  hinter die Kulissen des Instituts für Energie- und Umwelttechnik werfen.

Die Themenschwerpunkte lauteten:

 

WissensNacht Komposition 180x730

CO2-Abtrennung

Limonade aus dem Meer

(Fein-)Staub und Gerüche

Weitere Infos zur WissensNacht Ruhr >


25 JAHRE IUTA

Spitzentechnologie am Ort des Fortschritts!

Vor 25 Jahren wurde im Zuge des Strukturwandels in der ehemaligen Krupp’schen Versuchsanstalt in Duisburg-Rheinhausen ein Institut für Umwelttechnologie und Umweltanalytik, das IUTA, gegründet. Heute zählt dieses Institut mit 140 Mitarbeitern, modernsten Forschungsanlagen und aktuell über 500 Industriepartnern zu den etablierten Forschungseinrichtungen in der Energie- und Umwelttechnik in Deutschland.

Aus Anlass des 25-jährigen Geburtstags unseres Instituts haben wir am 19. Mai 2014 mit einer Vielzahl von Persönlichkeiten aus Politik, Forschung und Industrie dieses Jubiläum gefeiert. Begleitet wurde die Veranstaltung von spannenden Vorträgen unter dem Motto “Was verbindet uns mit IUTA – gestern, heute und in Zukunft“.


Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft gegründet


Der Vorstand des IUTA mit Ministerin Schulze bei der Unterschrift

Das Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA) ist eines der Gründungsmitglieder der neuen „Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRFG)“, die in Anwesenheit von Christina Rau, der Frau des verstorbenen ehemaligen NRW-Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten, im Rahmen eines Festakts am 02.04.2014 in der Villa Horion gegründet worden ist. Zugleich wurde unser wissenschaftlicher Leiter, Prof. Dr. Dieter Bathen zum Vorsitzenden des Gründungsvorstands gewählt.

Weitere Informationen und Fotos finden Sie hier…

Girlsday 2014 im IUTA

Am 27.03.2014, dem diesjährigen Girl’s Day, haben rund 20 Mädchen die Chance genutzt, sich über die vielfältigen Arbeitsbereiche im IUTA zu informieren. Dabei haben die potentiellen Auszubildenden und Nachwuchswissenschaftlerinnen tatkräftig mit angepackt. Schweißen, Filtertests durchführen, Wasser analysieren – das waren nur einige der Stationen, die die vielleicht späteren Kolleginnen ausprobieren konnten…




Wir gratulieren unserem wissenschaftlichen Direktor:

Prof. Dr. rer. nat. Christof Schulz wird mit dem Leibniz-Preis 2014 ausgezeichnet!


Christof Schulz, Professor an der Universität Duisburg-Essen und Direktor des dortigen NanoEnergieTechnikZentrums (NETZ), ist einer von bundesweit elf Preisträgern. Er wird für Forschungsarbeiten ausgezeichnet, die für hochauflösende laserdiagnostische Messverfahren Maßstäbe gesetzt haben. Derzeit forscht er unter anderem an der Entwicklung leistungsfähiger Batterien. Seine Arbeitsgruppe kooperiert eng mit dem Duisburger Institut für Energie- und Umwelttechnik, das 2011 als erster Ort des Fortschritts in Nordrhein-Westfalen von Wissenschaftsministerin Schulze ausgezeichnet wurde. Schulz erhält den Preis gemeinsam mit einem Kollegen aus Darmstadt.

Der Leibniz-Preis ist der höchstdotierte Preis für herausragende Forscherinnen und Forscher in Deutschland und wird gemeinhin als deutscher Nobelpreis bezeichnet.

Weitere Infos finden Sie hier…

Ausgezeichnete Forschung am IUTA

Im Rahmen der Messe InnoMateria in Köln wurde am 22. Mai 2012 eines unserer laufenden Projekte mit dem 1. Platz beim InnoMateria Award ausgezeichnet:

“Forscher bauen Minikraftwerke aus Silizium” – so lässt sich das Ziel des AiF-Forschungsvorhabens “Entwicklung und Herstellung eines thermoelektrischen Generators aus nanokristallinem Silizium unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte” kurz zusammenfassen, das in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen und der Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH derzeit am IUTA läuft.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der AiF…

IUTA ist “Ort des Fortschritts”

Das IUTA wurde von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Rahmen der Initiative “Fortschritt NRW” für seine herausragende Forschung im Bereich Umwelt und Energie als erster “Ort des Fortschritts” in Nordrhein-Westfalen besonders ausgezeichnet.

„Orte des Fortschritts sind Punkte, an denen sich qualitativer Fortschritt – Made in NRW – ablesen lässt“ sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Neben einer Urkunde überreichte sie dem Vorstand auch eine Tafel, welche nun das Foyer des IUTA schmückt und verdeutlicht, dass hier wegweisende Forschung betrieben wird.

Mehr zur Initiative Fortschritt NRW unter www.wissenschaft.nrw.de.



IUTA Aktuell

Das IUTA gibt mehrmals im Jahr einen Flyer mit kurzen Informationen über aktuelle Projekte und Ereignisse heraus. Seit 2008 werden diese auch hier veröffentlicht…