Das IUTA

Aktuelle Kurzmeldungen

Ankündigung: 9. Workshop "AiF-Brennstoffzellenallianz" -
Mittelstandsforschung für die Energiewende

[Dienstag, 21. Juni 2016, 9:30 Uhr, ZBT, Duisburg]

Im jährlichen Workshop "AiF - Brennstoffzellen-Allianz" werden Ziele und Ergebnisse der mittelstandsorientierten Forschung und Entwicklung vorgestellt. Inhaltlich konzentriert sich dieses Anwenderforum auf die Bereiche Brennstoffzellentechnik, Wasserstofftechnik und Energiespeicherung.

Im Mittelpunkt der vom ZBT und dem IUTA ausgerichteten Veranstaltung stehen Vorhaben der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Diese Förderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützen in beispielhafter Weise kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland bei der Erarbeitung neuer Technologien und Produkte.

Im Rahmen des Workshops werden die Ziele zukünftiger Forschungsaktivitäten diskutiert, Best-Practice-Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen kmU und FuE-Einrichtungen in ZIM-Kooperationsvorhaben präsentiert und neue Kooperationen initiiert.

In einer begleitenden Posterausstellung werden den Besuchern weitere Projekte präsentiert. Gerne werden hierfür noch Beiträge kurzfristig angenommen.

Weitere Informationen:
www.zbt-duisburg.de oder laden Sie sich hier den Flyer herunter...

Neues Projekt zur Entwicklung eines kontinuierlichen Adsorptionsverfahrens für die Elimination von Mikroschadstoffen aus Abwässern gestartet

[02.05.2016]

Im Rahmen des Projektvorhabens wird in dem Bereich Wasser-Prozess- und Aufbereitungstechnologie gemeinsam mit dem Projektpartner Blücher GmbH ein innovatives Adsorptionsverfahren zur Elimination von Mikroschadstoffen entwickelt. Das zweijährige Projekt wird über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Das Verfahrenskonzept nutzt das Prinzip der Gegenstromadsorption kombiniert mit einer angeschlossenen Reaktivierung der Adsorbentien, so dass in der Anwendung ein geschlossener Adsorbenskreislauf realisiert wird. Mit diesem Ansatz sollen die einzusetzenden Adsorbentienmengen reduziert, der Platzbedarf minimiert sowie Transport­aufwendundungen für die Reaktivierung von Aktivkohle vermieden werden.

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Girls'Day 2016 im IUTA

[29.04.2016]

Am 28.04.2016 hatten 24 Mädchen die Chance im Rahmen des Girls’Day Einblicke in Berufe zu erlangen, die klassischerweise von Männern gewählt werden. Dass diese auch für Mädchen spannend sein können, konnten die Schülerinnen der 6. – 11. Klasse an verschiedenen Stationen im IUTA selbst feststellen. Die Mädchen kamen von vier verschiedenen Schulen aus dem Umkreis (Heinrich-Heine-Gesamtschule Rheinhausen, Abtei-Gymnasium Duisburg-Hamborn, Liebfrauenschule Geldern, Sekundarschule Hamborn).

Bei der Wasserprozesstechnik lernten die Mädchen Membranen und Trinkwasseraufbereitung kennen und konnten sich in einem Versuch selbst von der Qualität von Wasserproben überzeugen. Mit dem Rasterelektronenmikroskop wurden Materialstrukturen sichtbar gemacht, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Ihre handwerklichen Fähigkeiten konnten die Mädchen beim Zerlegen von Computern und beim Schweißen austesten.

Als Besonderheit beim diesjährigen Girls’Day wurden die Schülerinnen von einem Filmteam vom Duisburger Lokalsender Studio 47 begleitet. Der Beitrag kann auf dem YouTube-Kanal des Senders angeschaut werden.

GirlsDay2016

Parlamentarischer Abend der AiF: Beiträge des Mittelstands zur Energiewende

[28.04.2016]

Die Energiewende ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. Das Energiekonzept der Bundesregierung setzt dabei ehrgeizige Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien, mehr Energieeffizienz und weniger Treibhausgase. Um diese Ziele zu erreichen, sind technologische Innovationen in allen Bereichen des Energiesystems notwendig. Wie der Mittelstand dazu Beiträge leisten kann, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Parlamentarischen Abends der AiF. Die AiF begrüßte dazu am 27. April rund 90 Gäste im Kaisersaal-Ensemble in Berlin-Mitte, darunter 14 Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB). Die Keynote des Abends unter der Überschrift „Herausforderungen meistern“ lieferte Dr. Auma Obama, Germanistin, Soziologin und Publizistin.

Foto: Parlamentarischer Abend Energiewende, ©AiFAiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer und Dr. Stefan Haep als Stellvertretender Vorsitzender des Forschungsbeirats der FAE, stellten im Anschluss die AiF-Forschungsallianz Energiewende in einem kurzen Tandem-Vortrag vor. Das BMWi wird in den nächsten drei Jahren insgesamt 18 Millionen Euro aus dem Budget der Energieforschung zusätzlich für die Förderung von IGF-Vorhaben zur Energiewende zur Verfügung stellen. Das Netzwerk der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) ist bei der weiteren Realisierung der Energiewende ein leistungsfähiger Partner des BMWi, da alle IGF-Vorhaben von vornherein auf den Transfer der Ergebnisse aus der Forschung in die Praxis gerichtet sind. Dabei besteht besonderes Interesse an Projektvorschlägen zur Digitalisierung der Energiewende, zur intelligenten Sektorkopplung und zu systemübergreifenden Technologieansätzen.

Neues ZIM-Projekt zur Verbesserung des Kühlgeräterecyclings gestartet

[25.04.2016]

Unter dem Titel „Energie- und kosteneffiziente Prozessgasreinigungsanlage für Kühlgeräteverwertungsanlagen“ ist ein zweijähriges Kooperationsprojekt zwischen dem Anlagenbauer URT Umwelt- und Recyclingtechnik GmbH und dem Bereich Recycling & Entsorgung gestartet. Das Projekt wird durch das zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Ziel ist die Verbesserung der Anlagentechnik zur Aufbereitung von FCKW- und kohlenwasserstoffhaltigen Treibmitteln aus Isolationsschäumen von entsorgten Kühlgeräten. Veraltete Anlagentechnik, die nicht auf die aktuelle und zukünftige Abfallzusammensetzung ausgelegt ist, kann nach dem Projekt durch eine maßgeschneiderte Aufbereitungslösung ersetzt werden.

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Neues Projekt startet: HyKoHTPEM

[07.04.2016]

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ das Vorhaben „HT-PEM-Brennstoffzellensystem durch thermische und stoffliche Kopplung mit einem neuartigen Metallhydrid-Wasserstoffspeicher – HyKoHTPEM“.

Zielsetzung des Vorhabens ist die Entwicklung eines reformerbetriebenen Hochtemperatur-PEM-Brennstoffzellen-Energiesystems, das im KWK-Betrieb flexibler - als nach dem Stand von Forschung, Entwicklung und Technik bisher verfügbar - voneinander unabhängige Wärme- und Stromlastgänge der zu versorgenden Verbraucher bedienen kann.

Das Vorhaben wird unter der Projektleitung des Instituts für Energie- und Umwelttechnik IUTA e.V., Duisburg, zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim a. d. Ruhr, und der FCPower GmbH, Aachen, durchgeführt.

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Soeben erschienen: IUTA Aktuell 1/2016

[05.04.2016]

IUTA Aktuell 1/2016 steht ab sofort zum Download bereit.
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Verbundvorhaben KOMPASS setzt Impulse für industrielle Ressourceneffizienz

[30.03.2016]

Im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunktes „r+Impuls – innovative Technologien für Ressourceneffizienz“ haben IUTA-Ingenieure mit den Arbeiten für das Verbundvorhaben KOMPASS begonnen. KOMPASS steht für „kontinuierliche Öl- und Metallrückgewinnungs-Prozessanlage für Schlämme und Späne“, ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsvorhaben. In Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern

– RHM Rohstoff- Handelsgesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr,
– Institut für Technologien der Metalle, Universität Duisburg-Essen (UDE),
– Daimler AG, Stuttgart,
– Federal Mogul Burscheid GmbH, Burscheid

sowie weiteren nationalen und internationalen Partnern entwickeln Wissenschaftler und Ingenieure ein umweltfreundliches Verfahren, mit dem ölhaltige Metallschlämme und -späne, insbesondere mit höheren Gehalten an wirtschaftlich bedeutenden Metallen, entölt und metallurgischen Recyclingprozessen zugeführt werden.
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AiF-Forschungsallianz Energiewende gegründet

[15.02.2016]

Mit einer neuen Gemeinschaftsinitiative der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e. V. (AiF) unterstützt IUTA die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende. Die am 14. Januar unter der Leitung von Dr. Thomas Kathöfer, dem Hauptgeschäftsführer der AiF, in Schwäbisch Gmünd gegründete AiF-Forschungsallianz Energiewende (FAE) hat die wirtschaftsnahe Erforschung und Entwicklung von technologischen Innovationen im Bereich der Energieerzeugung und -nutzung zum Ziel. Sie ermöglicht allen AiF-Forschungsvereinigungen den Zugang zu zusätzlichen Fördermitteln des BMWi für die Umsetzung der Energiewende.
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Neues IGF-Projekt: Degradation von abreinigbaren Filtermedien

[15.02.2016]

Zum 1. Januar 2016 startete ein Projekt der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), das sich mit der Untersuchung der chemischen und thermischen Degradation von abreinigbaren Filtermedien und der Verbesserung deren Beständigkeit durch Oberflächenmodifikation befasst. Das Vorhaben, welches federführend von der AiF-Forschungsvereinigung DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. V.) betreut wird, ist ein Gemeinschaftsvorhaben zwischen dem Fachgebiet Nanopartikelprozesstechnik der Universität Duisburg-Essen (Projektleitung: Prof. Frank Schmidt), dem Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West gGmbH (Projektleitung Dr. Torsten Textor) sowie dem Bereich Luftreinhaltung und Prozessaerosole (Projektleitung Dr. Margot Bittig) im IUTA.
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IUTA ist Aussteller beim 23. Innovationstag Mittelstand in Berlin

[15.02.2016]

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) lädt am 2. Juni 2016 zum 23. Innovationstag Mittelstand auf das Gartengelände der AiF Projekt GmbH in Berlin Pankow ein. IUTA wird dort ebenfalls mit Projektpräsentationen vertreten sein. Besucher sind herzlich willkommen.


Oxidantien-Bildungspotential als Maß für die Gruppierung von Nanomaterialien – nanOxiMet-Abschlussveranstaltung

[15.02.2016]

Am 2. Mai 2016 findet die Abschlussveranstaltung des Projektes nanOxiMet in den Räumen der DECHEMA in Frankfurt am Main statt. Thema des eintägigen Workshops: „Oxidantien-Bildungspotential als Maß für die Gruppierung von Nanomaterialien“. Das Programm umfasst Vorträge internationaler Experten wie Prof. Flemming Cassee (RIVM & Universität Utrecht, NL), Dr. Keld Alstrup Jensen (NRCWE, Dänemark), Dr. Markus Kalberer (Universität Cambridge, UK), Dr. Ian Mudway (King's College London, UK) sowie von nanOxiMet-Projekt-Partnern. Aus dem IUTA werden apl. Prof. Thomas Kuhlbusch und Dr. Bryan Hellack ihre Forschungsergebnisse aus dem Projekt nanOxiMet (Förderprogramm: ERA-Net SIINN) in Frankfurt vorstellen.
Der Workshop-Flyer steht hier zu Download bereit

Informationen über das Projekt nanOxiMet finden Sie auf der Website www.nanoximet.eu


Gruppierung von Nanomaterialien gemäß ihrer Gefährdungspotentiale – Forschungsprojekt NanoToxClass ist gestartet

[30.11.2015]

Die Verwendung von immer mehr Produkten auf der Basis neuer Nanomaterialien und der damit einhergehende vermehrte Umgang mit diesen Stoffen erfordert eine schnelle, zuversichtliche, praktikable und sichere Einschätzung ihres Gefährdungspotentiales. Zur Zeit müssen alle neuen Nanomaterialien gesondert und einzeln überprüft werden, was ihre effiziente Anwendung bei innovativen Produkten behindert. Daher hat sich NanoToxClass, ein Anfang Dezember startendes EU-Projekt, die Etablierung von Nanomaterial-Gruppierungs- bzw. Klassifizierungsstrategien auf Basis ihrer Toxizität als Ziel gesetzt. In Fachkreisen besteht ein Konsens, dass die Entwicklung von Gruppierungsstrategien für Nanomaterialien unabdingbar ist. Bisher kommen diese jedoch nur in wenigen Fällen,
z. B. bei faserartigen Nanomaterialien zum Einsatz.
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Multidimensionale Trenntechnik auf Basis der Flüssigkeitschromatografie –
1. IUTA-AnalytikTag

[07.11.2015]

Am 4. November 2015 wurde zum ersten Mal der IUTA-AnalytikTag durchgeführt, an dem mehr als 90 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft teilnahmen. Die Veranstaltung widmete sich schwerpunktmäßig dem Themenkomplex der multidimensionalen Trenntechnik auf Basis der Flüssigkeitschromatografie und war dabei eng an ein im Oktober gestartetes Projekt der Industriellen Gemeinschaftsforschung angelehnt (IGF 18861 N, TRENN-DEKT4). Dies schließt auch aktuelle Entwicklungen im Bereich der Detektionstechnik, wie z. B. der Ionenmobilitäts-
spektrometrie und der hochauflösenden Massenspektrometrie ein. Parallel zur Vortragsveranstaltung mit Workshopcharakter konnten sich die Teilnehmer im Rahmen einer Ausstellung über die aktuelle Generation von Analysengeräten informieren. Unternehmen aus dem Bereich der Analysentechnik wurde die Möglichkeit gegeben, ihre Produkte sowohl anhand eines Kurzvortrags als auch über die direkte Präsentation an einem Ausstellungsstand vorzustellen.
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Filtration, Adsorption, Messtechnik und Raumluftreinigung – Schwerpunktthemen beim siebten IUTA-Filtrationstag

[07.11.2015]

Am 05. November 2015 fand im IUTA der mittlerweile siebte Filtrationstag statt, an dem insgesamt über hundert Gäste aus Industrie und Forschung teilnahmen. Drei Hauptthemenblöcke gab es in diesem Jahr: Reinräume, Partikelmessung und Filtration unter extremen Bedingungen sowie Modellierung und Simulation. Renommierte Gastredner ermöglichten in allen drei Blöcken spannende Einblicke in ihre Fachgebiete. Die jeweiligen Sessions wurden durch Vorträge zu den Arbeiten des IUTA auf den jeweiligen Gebieten abgerundet. Auch in diesem Jahr wurden die Gelegenheiten zum Netzwerken und zum Informationsaustausch unter den Besuchern intensiv genutzt.

Abschließend informierten IUTA-Mitarbeiter in Impulsvorträgen zu weiteren aktuellen Forschungsthemen des Instituts. Die Veranstaltung wurde durch eine Ausstellung von zehn Firmen begleitet, in der sich die Gäste über aktuelle industrielle Entwicklungen in den Bereichen der Filtration, Adsorption, Raumluftreinigung und Messtechnik informieren konnten. Der erste Filtrationstag fand im Jahr 2009 im Rahmen des Projekts ZF3 statt. Mittlerweile hat sich die Veranstaltung etabliert und zählt zu den festen Terminen in den Kalendern vieler Kooperationspartner und Kunden. Die Planungen für den achten Filtrationstag sind bereits angelaufen. Er wird am 03. November 2016 stattfinden.


Neues EU-Horizon-2020-Projekt – Wie sicher sind Nanomaterialien?

[01.10.2015]

Immer mehr Materialien und Produkte werden durch den Einsatz von Nanomaterialien effizienter, vielseitiger, haltbarer oder leichter. Da von Nanomaterialien potentiell auch Gesundheitsrisiken ausgehen, ist ein vertieftes und erweitertes Verständnis über das Transportverhalten, produkt- und anwendungsbezogene Emissionsrisiken sowie das Verhalten in unserer Umwelt erforderlich. Nanomaterial FAte and Speciation in the Environment (NanoFASE), ein Anfang September gestartetes EU-Horizon-2020-Projekt bearbeitet genau diese Fragestellung. Im Rahmen des Projektes werden Methoden und Modelle entwickelt, die es ermöglichen, auch mit einer begrenzten Anzahl von Messdaten das Verhalten und den Verbleib von Nanomaterialien zu simulieren und nach exemplarischer Validierung mit Hilfe dieser neuen „tools“ dieses auch zu prognostizieren bzw. auch zu beurteilen. Dieses wird z. B. durch die Verwendung von Transportmodellen für den luftgetragenen Transport von partikulären Nanomaterialien gekoppelt mit Wasser-Sediment-Transportmodellen erreicht.
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Resource Recovery – Gäste aus Afrika zu Besuch im IUTA

[28.09.2015]

Am Freitag, den 25.09.2015, war eine Delegation von Wirtschafts- und Regierungsvertretern aus Afrika zu Besuch im IUTA. Wie bereits im Vorjahr sind elf Frauen und Männer aus Ghana und Kenia im Rahmen des Programmes „Resource Recovery – Made in NRW der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mehrere Wochen in NRW unterwegs, um sich über Recyclingtechnologien zu informieren. Neben Fragen zur aktuellen Gesetzgebung wurden verschiedene technische Aufbereitungsmöglichkeiten von Elektroaltgeräten erläutert und diskutiert. Anschließend konnten sich die Teilnehmer in einem Workshop selber von den Vor- und Nachteilen der manuellen und der automatischen Zerlegung und Sortierung überzeugen.


Neues IGF-Projekt: mehrdimensionale Trenn- und Detektionssysteme in der Flüssigkeitschromatografie

[28.08.2015]

Zum 1. Oktober 2015 startet ein Projekt der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), das sich mit der Kopplung mehrdimensionaler Trenn- und Detektionssysteme auf Basis der Flüssigkeitschromatografie befasst. Das Vorhaben ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Bereich Forschungsanalytik des IUTA e. V. sowie der Arbeitsgruppe Angewandte Analytische Chemie der Universität Duisburg-Essen. Die Wissenschaftler wollen so der Frage nachgehen, inwieweit der zunehmende Grad an Komplexität unterschiedlicher Trenn- und Detektionssysteme zu einem echten Mehrwert bei der Lösung aktueller analytischer Fragestellungen aus den Bereichen Umwelttechnik und pharmazeutische Analytik führt. Dabei wird auch ein neuartiges vierdimensionales Trennsystem – basierend auf einer zweidimensionalen Flüssigkeitschromatografie, der Ionenmobilitätsspektrometrie sowie der hochauflösenden Massenspektrometrie – eingesetzt. Die Inhalte des Projektes sowie die bislang auf diesem Arbeitsgebiet erzielten Ergebnisse werden im Rahmen des ersten IUTA-AnalytikTages in Duisburg am 4. November vorgestellt.

IUTA gewinnt den Wettbewerb „EnergieUmweltwirtschaft.NRW“

[11.08.2015]

Beim Wettbewerb „EnergieUmweltwirtschaft.NRW“ belegte IUTA mit dem Brennstoffzellenprojekt „HyKoHTPEM“ den ersten Platz. Die Abkürzung „HyKoHTPEM“ steht für „optimiertes HT-PEM Brennstoffzellensystem durch thermische und stoffliche Kopplung mit einem neuartigen Metallhydrid-Wasserstoffspeicher“. Das von der Jury ausgezeichnete Projekt sieht vor, gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (MPI), Mülheim an der Ruhr, und dem Aachener Unternehmen FCPower GmbH ein Energiesystem zu entwickeln, das im KWK-Betrieb (Kraft-Wärme-Kopplung) eine bedarfsgerechte Strom- und Wärmebereitstellung sicherstellt.
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Erneuter Radsporterfolg von IUTA-Mitarbeitern

[11.08.2015]

Beim diesjährigen Radsport-Event „24 Stunden von Duisburg“ konnten sich die IUTA-Mitarbeiter Inga Flieter und David Habryka nach dem Beinahe-Sieg beim „Stadtradeln“ abermals hervorragend platzieren. In den Einzelfahrerwertungen belegte sie den 2. Platz, er konnte sich bei den Männern als Fünfter behaupten. Bei der Kräfte zehrenden 12. Veranstaltung dieser Art rund um den Duisburger Landschaftspark traten 2300 Mountainbiker aus zahlreichen europäischen Ländern gegeneinander an. Der Rang dieses Wettkampfes wurde durch die Anwesenheit von rund 15 000 Besuchern vor Augen geführt.


BMWi-Innovationstag: IUTA zeigte Exponate und Poster aus drei Themenbereichen

[15.06.2015]

Am 11. Juni 2015 lud das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu seinem 22. Innovationstag über 300 Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen ein, ihre Ergebnisse und Produkte aus Forschungsvorhaben beispielsweise im Rahmen der Förderprogramme ZIM und IGF vorzustellen. Das IUTA war mit drei erfolgreich durchgeführten Projekten aus den Themenbereichen der Analytik, der adsorptiven Gasaufbereitung und der energieeffizienten Prozesskopplung in Berlin-Pankow vertreten. Die Ergebnisse zweier ZIM-Projekte sowie eines IGF-Forschungsvorhabens wurden intensiv mit den Besuchern aus Politik, Forschung und Wirtschaft diskutiert.
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Stadtradeln 2015: IUTA-Team belegt Platz 4

[12.06.2015]

Bei der 8. Edition des „Stadtradelns“, einer Kampagne des Klima-Bündnisses, radeln aktive Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit ihren Kommunalpolitikern. Dabei erfassen sie über einen Zeitraum von 3 Wochen ihre für den Klimaschutz gefahrenen Radkilometer. Der Fahrradwettbewerb wurde u. a. initiiert, um möglichst viele Menschen im Alltag für das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad zu begeistern und so einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im bunt gemischten Teilnehmerfeld fanden sich 38669 Radlerinnen und Radler aus 304 Gemeinden. Die IUTA-Mitarbeiter David Habryka und Inga Flieter konnten sich in der Kommune „Duisburg in der Metropole Ruhr“ mit insgesamt 1200 zurückgelegten Kilometern auf Position 4 der Kategorie “Fahrradaktivstes Team” platzieren und darüber hinaus 86,4 kg CO2 einsparen.

Weitere Informationen: www.stadtradeln.de


Projekt nanoGRAVUR: IUTA koordiniert die Zusammenarbeit von 15 Forschungseinrichtungen

[15.05.2015]

nanostrukturierte Materialien – Gruppierung hinsichtlich Arbeits-, Verbraucher- und Umweltschutz und Risikominimierung

Die Nanotechnologie eröffnet eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten in den verschiedensten Industriebereichen (u. a. chemische Industrie, Elektrotechnik, Medizintechnik). Die Herausforderung liegt dabei in der optimalen Nutzung der Potenziale dieser z. T. neuen Technologien und zugleich in einem verantwortungsvollen Umgang. Aufgrund dieses komplexen Bildes des heutigen Wissensstandes über die Gefährdung durch Nanomaterialien forscht ein Team aus 15 Partnern koordiniert durch IUTA im Rahmen des vom BMBF mit rd. 4 Mio. € geförderten Verbundprojektes nanoGRAVUR in den nächsten drei Jahren an der Erstellung von Kriterienkatalogen für die Gruppierung der Nanomaterialien in Hinblick auf Exposition-, Gefährdungs- und Risikopotenziale. Der Ansatz von Gruppierungen, der bisher nur in speziellen Fällen (u. a. Fasern) verwendet wird, kann u. a. in Bereichen wie der Arbeitsplatzsicherheit, Produktkennzeichnung und Regulierung verwendet werden, wo zurzeit noch auf der Basis von materialspezifischen Fallstudien gehandelt werden muss.

IUTA wird dabei vom CENIDE-Team der Universität Duisburg-Essen (UDE) insbesondere auch in organisatorischen Aufgaben unterstützt. Diese Zusammenarbeit „Hand in Hand“ auf wissenschaftlicher und organisatorischer Ebene hat mittlerweile Tradition und wurde bereits erfolgreich in anderen Projekten praktiziert.
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IUTA Aktuell

Das IUTA gibt mehrmals im Jahr einen Flyer mit kurzen Informationen über aktuelle Projekte und Ereignisse heraus. Seit 2008 werden diese auch hier veröffentlicht.