Das Institut

Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA)


AiF-Innovationstag: IUTA zeigte Exponate und Poster aus drei Themenbereichen

Am 11. Juni 2015 lud die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) zu ihrem 22. Innovationstag über 300 Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen ein, ihre Ergebnisse und Produkte aus Forschungsvorhaben im Rahmen der Förderprogramme ZIM und IGF vorzustellen. Das IUTA war mit drei erfolgreich durchgeführten Projekten aus den Themenbereichen der Analytik, der adsorptiven Gasaufbereitung und der energieeffizienten Prozesskopplung in Berlin-Pankow vertreten. Die Ergebnisse zweier ZIM-Projekte sowie eines IGF-Forschungsvorhabens wurden intensiv mit den Besuchern aus Politik, Forschung und Wirtschaft diskutiert.
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Stadtradeln 2015: IUTA-Team belegt Platz 4

Bei der 8. Edition des „Stadtradelns“, einer Kampagne des Klima-Bündnisses, radeln aktive Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit ihren Kommunalpolitikern. Dabei erfassen sie über einen Zeitraum von 3 Wochen ihre für den Klimaschutz gefahrenen Radkilometer. Der Fahrradwettbewerb wurde u. a. initiiert, um möglichst viele Menschen im Alltag für das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad zu begeistern und so einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im bunt gemischten Teilnehmerfeld fanden sich 38669 Radlerinnen und Radler aus 304 Gemeinden. Die IUTA-Mitarbeiter David Habryka und Inga Flieter konnten sich in der Kommune „Duisburg in der Metropole Ruhr“ mit insgesamt 1200 zurückgelegten Kilometern auf Position 4 der Kategorie “Fahrradaktivstes Team” platzieren und darüber hinaus 86,4 kg CO2 einsparen.

Weitere Informationen: www.stadtradeln.de


Projekt nanoGRAVUR: IUTA koordiniert die Zusammenarbeit von 15 Forschungseinrichtungen

nanostrukturierte Materialien – Gruppierung hinsichtlich Arbeits-, Verbraucher- und Umweltschutz und Risikominimierung

Die Nanotechnologie eröffnet eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten in den verschiedensten Industriebereichen (u. a. chemische Industrie, Elektrotechnik, Medizintechnik). Die Herausforderung liegt dabei in der optimalen Nutzung der Potenziale dieser z. T. neuen Technologien und zugleich in einem verantwortungsvollen Umgang.
Aufgrund dieses komplexen Bildes des heutigen Wissensstandes über die Gefährdung durch Nanomaterialien forscht ein Team aus 15 Partnern koordiniert durch IUTA im Rahmen des vom BMBF mit rd. 4 Mio. € geförderten Verbundprojektes nanoGRAVUR in den nächsten drei Jahren an der Erstellung von Kriterienkatalogen für die Gruppierung der Nanomaterialien in Hinblick auf Exposition-, Gefährdungs- und Risikopotenziale. Der Ansatz von Gruppierungen, der bisher nur in speziellen Fällen (u. a. Fasern) verwendet wird, kann u. a. in Bereichen wie der Arbeitsplatzsicherheit, Produktkennzeichnung und Regulierung verwendet werden, wo zurzeit noch auf der Basis von materialspezifischen Fallstudien gehandelt werden muss.

IUTA wird dabei vom CENIDE-Team der Universität Duisburg-Essen (UDE) insbesondere auch in organisatorischen Aufgaben unterstützt. Diese Zusammenarbeit „Hand in Hand“ auf wissenschaftlicher und organisatorischer Ebene hat mittlerweile Tradition und wurde bereits erfolgreich in anderen Projekten  praktiziert. Das Projekt wird am IUTA von Herrn PD Dr. rer. nat. Thomas Kuhlbusch, der auch CENIDE-Mitglied ist, koordiniert.

Besuch von der Seoul National University

Am 6. Mai 2015 besuchte Prof. Dr. Mansoo Choi, Direktor des Global Frontier Center for Multiscale Energy Systems, Department of Mechanical and Aerospace Engineering, Seoul National University (Korea) das IUTA. Der Besuch fand im Anschluss an seinen Vortrag an der Universität Duisburg-Essen im Rahmen des CENIDE Science Talk zum Thema: “Three Dimensional Assembly of Nanoparticles via Aerosol Route“ statt. Prof. Choi informierte sich über die aktuellen Forschungsaktivitäten von IUTA insbesondere auf dem Gebiet der Nanomaterialsynthese, der Aktivitäten im Zentrum für Filtrationsforschung und funktionalisierte Oberflächen (ZF3) sowie der verfolgten Ansätze zur Bewertung der Nachhaltigkeit der Nanotechnologie. Es wurden Möglichkeiten weiterer Kooperationen diskutiert.


Einsatz flüssiger Prekursoren bei der Gasphasensynthese von Nanomaterialien

Gemeinsam mit dem Institut für Verbrennung und Gasdynamik der Universität Duisburg-Essen erforschen IUTA-Wissenschaftler die Anwendung flüssiger Prekursoren bei der Gasphasensynthese von hochspezifischen Nanomaterialien. Diese Materialien mit hoher Reinheit und anwendungsspezifisch eingestellten Eigen­schaften haben ein hohes Potenzial, um z. B. in der Energietechnik, der Katalyse und der Medizintechnik eingesetzt zu werden. Die Funktion ist dabei stark von einer engen Eigenschaftsverteilung abhängig. Kann diese nicht durch die Prozessführung gewährleistet werden, sind die Materialien wertlos. Zurzeit können derartige Materialien mit den erforderlichen Eigenschaften und engen Spezifikationen nur in Kleinstmengen (einige Gramm) hergestellt werden. Produktionskapazitäten im kg/h-Maßstab sind erst im Entwicklungsstadium. Daher sind vielversprechende Anwendungsmöglichkeiten nanostrukturierter Funktionsmaterialien bisher nicht umsetzbar. Die Sprayflammen-gestützte Synthese von Nanopartikeln ist für den industriellen Einsatz von großem Interesse, da bei geeigneter Prozessführung kostengünstige Ausgangsmaterialien eingesetzt werden können, und ein wirtschaftlicher Syntheseweg erschlossen wird.

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Girls’Day 2015 im IUTA

Im Rahmen des “Girls’Days”, waren am 23.04.2015 insgesamt 22 Mädchen der Gesamtschule Duisburg-Süd und des St. Hildegardis-Gymnasiums zu Besuch im IUTA. An verschiedenen Stationen konnten die Mädchen der 9. – 11. Klasse praktische Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Berufe erhalten. Dabei lernten sie u.a. die Funktionsweise und die Anwendungsbereiche eines Rasterelektronenmikroskops kennen. An einer Anlage zur Trinkwasseraufbereitung nahmen sie Wasserproben und analysierten diese. Im Entsorgungszentrum hatten sie die Möglichkeit einen Computer zu zerlegen sowie das Schweißen zu erproben.

Modellbasierte skalierbare Gasphasensynthese komplexer Nanopartikel

An der Universität Duisburg-Essen richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine neue Forschergruppe (FOR 2284) ein. Mit einem Projektvolumen von 2,6 Mio Euro für die erste dreijährige Projektphase werden systematische Designregeln zur Herstellung komplexer Nanopartikel in der Gasphase erarbeitet. Sprecher ist der Leibniz-Preisträger und wissenschaftliche Direktor des IUTA, Prof. Dr. Christof Schulz. Im Rahmen der Forschergruppe ist das Teilprojekt “Synthese komplexer Nanomaterialien im Pilotmaßstab” am IUTA angesiedelt. Ziel dieses Teilprojektes ist einerseits die Übertragung der Untersuchungs- und Synthesemethoden vom Labormaßstab in den Pilotmaßstab, und andererseits die Validierung der auf Basis von Laboruntersuchungen entwickelten Modelle zur Beschreibung der Partikelsynthese.
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Nanoskalige Sauerstoff-Carrier verbessern die Verbrennung gasförmiger Brennstoffe

Wissenschaftler des IUTA entwickeln ein Verfahren zur Verbrennung gasförmiger Brennstoffe, bei dem nanoskalige Sauerstoff-Carrier aus Eisenoxiden den Verbrennungssauerstoff bereitstellen. Die Sauerstoff-Carrier sind auf einem porösen Träger immobilisiert, der vom Brenngas durchströmt wird. Dabei erfolgt die Regeneration der Sauerstoff-Carrier durch Oxidation mit durchströmender Luft. Das zweijährige Forschungsvorhaben zur Entwicklung dieses Verfahrens startete am 01.04.2015.
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Messstelle des IUTA erlangt die Akkreditierung nach DIN EN ISO/EC 17025:2005 und CEN/TS 15675:2007

Das Prüflaboratorium IUTA, Bereich Messstelle, verfügt über die Kompetenz nach DIN EN ISO/EC 17025:2005 und CEN/TS 15675:2007 (Modul Immissionsschutz). Dies wurde vor einigen Tagen von der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH bekannt gegeben (Urkunde Nr. D-PL-19759-02). Die Norm DIN EN ISO/EC 17025 legt die allgemeinen Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien fest. Die Norm CEN/TS 15675:2007 bezieht sich auf die Kompetenz von Laboratorien, die wiederkehrende Messungen von Emissionen aus stationären Quellen durchführen. Somit ergänzt sie die Anforderung der Europäischen Norm EN ISO/IEC 17025:2005. Daneben ist die Messstelle des IUTA notifizierte, bekanntgegebene Messstelle nach §29b des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) in Verbindung mit der Bekanntgabeordnung (41.BImSchV).


IUTA auf der Filtech in Köln


Vom 24. bis 26. Februar 2015 fand erstmals in Köln die internationale Filtrationsmesse Filtech statt. Wie bereits im letzten Jahr in Wiesbaden war IUTA auch dieses Mal wieder mit einem Stand vertreten. Hierin präsentierten die Bereiche Luftreinhaltung & Filtration und Wasser- Prozess & Aufbereitungstechnologien sowie die Messstelle ihr vielfältiges Angebot im Bereich der Filtration von Raumluft, Druckluft, Prozessgasen sowie von Wasser. Der IUTA-Stand weckte reges Interesse und bot die Möglichkeit mit bestehenden und neuen Kunden und Projektpartnern ins Gespräch zu kommen. IUTA plant, auch bei der nächsten Filtech-Messe vom 11. bis 13. Oktober 2016 in Köln wieder einen Stand zu präsentieren.


Landtagsdelegation informiert sich im IUTA

Am 15. Januar 2015 haben die Landtagsabgeordneten Dr. Birgit Beisheim (GRÜNE), Rainer Bischoff (SPD), Holger Ellerbrock (FDP) und Dr. Gerd Hachen (CDU) das Institut für Energie- und Umwelttechnik IUTA e. V. in Duisburg besucht. Sie informierten sich über die aktuellen Arbeiten, besichtigten Versuchsanlagen und das Recycling-Zentrum und diskutierten mit dem Vorstand des IUTA über die zukünftige Entwicklung des Instituts. Dabei wurde auch ausführlich über die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft gesprochen, in der das IUTA Gründungsmitglied ist.


15.01.2015: Fraktionsübergreifender Besuch

Prof. Bathen, wissenschaftlicher Leiter des IUTA: „Der Besuch von Landtagsabgeordneten aus vier Fraktionen zeigt, dass unser Haus und unsere Forschungsarbeiten auch von Seiten der Politik in Nordrhein-Westfalen breite Unterstützung über die Parteigrenzen hinweg genießen.“

Foto: Dr. Gerd Hachen (CDU), Rainer Bischoff (SPD), Prof. Dr. Dieter Bathen (IUTA), Dr. Birgit Beisheim (GRÜNE), Jochen Schiemann (IUTA), Holger Ellerbrock (FDP), Dr. Stefan Haep (IUTA)


Der Deutsche Rohstoffeffizienzpreis 2014 geht an das Deutsche Textilforschungszentrum Nord-West aus Krefeld und IUTA

Rohstoffeffizienzpreis

Foto: Quellenangabe: © BGR/Uppenkamp.

Für die Entwicklung eines Textils, das in der Lage ist, Wertstoffe aus industriellen Abwässern zu filtern, haben Dr. Klaus Opwis vom Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West (DTNW) Krefeld und Frank Grüning vom Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) Duisburg am 4. Dezember den Rohstoffeffizienz-Preis 2014 erhalten.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die Deutsche Rohstoffagentur würdigen mit dieser Auszeichnung besondere Beiträge zur Sicherung der Rohstoffversorgung. Das Forscherteam hatte darüber hinaus mit dieser Innovation das Finale in der Bewerbung um den Otto von Guericke-Preis der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen erreicht.
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Resource Recovery – Besuch aus Ghana und Kenia

Am 24.11.2014 war eine Gruppe aus Afrika zu Besuch im IUTA, um sich über die Behandlung und Entsorgung von Elektro- und Elektronikabfall zu informieren. Die 13 Männer und Frauen aus Ghana und Kenia sind im Rahmen des Programmes Resource Recovery der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) für vier Wochen in Deutschland.

Neben mehreren Fachvorträgen wurde den Teilnehmern anschließend in einem Workshop die Möglichkeit geboten, durch selbstständige Demontage von Elektrogeräten sowie der anschließenden Zerkleinerung und Sortierung den Bezug zur Praxis herzustellen.


GIZ Besuch aus Ghana


6. Filtrationstag des IUTA e. V.

Bereits zum sechsten Mal veranstaltete das IUTA am 06.11.2014 den Filtrationstag. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr war die Entwicklung neuer Filtermedien. Dazu konnten wir einige national und international renommierte Gastredner aus Wissenschaft und Praxis gewinnen. Natürlich wurde auch wieder über aktuelle Arbeiten im Institut und in Verbundprojekten berichtet.

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Posterpreis ProcessNet Jahrestagung 2014 geht an IUTA und RWTH-Aachen (LTT)

Zum effizienten Betrieb von CO2-Gaswäschen entwickelt IUTA gemeinsam mit der RWTH Aachen (LTT) und der Universität Duisburg-Essen (TVT) eine Inline-Analytik für aminhaltige Waschmittel.
Die Ergebnisse des IGF-Vorhabens 17156N sind anlässlich der ProcessNet-Jahrestagung und 31. DECHEMA Jahrestagung der Biotechnologen 2014 vorgestellt worden.

Dabei ist das Poster „Auswertung von Ramanspektren aus der Aminwäsche mit Indirect Hard Modeling“ mit einem Posterpreis ausgezeichnet worden.

In einem Vortrag wurde dazu vom erfolgreichen Einsatz der Raman-Spektroskopie zur Inline-Bestimmung der Waschmittelkonzentrationen an Wasser, Amingehalt und CO2 berichtet. Durch die unmittelbar verfügbaren Informationen kann der Betrieb von CO2-Gaswäsche hinsichtlich der CO2-Abscheidung sowie des Energieeinsatzes optimiert werden.

ProcessNet Jahrestagung, Oktober 2014 - > Weitere Informationen zum IGF Vorhaben 17156N


WissensNacht Ruhr - Abenteuer Klima


WissensnachtRuhr LogoIUTA hat sich am 02.10. mit guter Resonanz an der WissensNacht Ruhr 2014 beteiligt.
Eine Vielzahl von Besuchern konnte zwischen 16.00 Uhr und 24.00 Uhr einen Blick  hinter die Kulissen des Instituts für Energie- und Umwelttechnik werfen.

Die Themenschwerpunkte lauteten:

 

WissensNacht Komposition 180x730

CO2-Abtrennung

Limonade aus dem Meer

(Fein-)Staub und Gerüche

Weitere Infos zur WissensNacht Ruhr >


25 JAHRE IUTA

Spitzentechnologie am Ort des Fortschritts!

Vor 25 Jahren wurde im Zuge des Strukturwandels in der ehemaligen Krupp’schen Versuchsanstalt in Duisburg-Rheinhausen ein Institut für Umwelttechnologie und Umweltanalytik, das IUTA, gegründet. Heute zählt dieses Institut mit 140 Mitarbeitern, modernsten Forschungsanlagen und aktuell über 500 Industriepartnern zu den etablierten Forschungseinrichtungen in der Energie- und Umwelttechnik in Deutschland.

Aus Anlass des 25-jährigen Geburtstags unseres Instituts haben wir am 19. Mai 2014 mit einer Vielzahl von Persönlichkeiten aus Politik, Forschung und Industrie dieses Jubiläum gefeiert. Begleitet wurde die Veranstaltung von spannenden Vorträgen unter dem Motto “Was verbindet uns mit IUTA – gestern, heute und in Zukunft“.



IUTA Aktuell

Das IUTA gibt mehrmals im Jahr einen Flyer mit kurzen Informationen über aktuelle Projekte und Ereignisse heraus. Seit 2008 werden diese auch hier veröffentlicht…