AiF-FV-Nummer 21335

Sensorische Prozessüberwachung in Umkehrosmoseanlagen


Status & Laufzeit

Ausstehend

Forschungsstellen

  • Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V.
    Bliersheimer Str. 60, 47229 Duisburg
    http://www.iuta.de

  • Technische Universität Kaiserslautern Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik
    Gottlieb-Daimler-Straße, 67663 Kaiserslautern
    http://www.mvt.mv.uni-kl.de

Zusammenfassung

Das Ziel des Projektes ist mit Hilfe intelligenter Methoden, Daten sinnvoll miteinander zu verknüpfen, um Maßnahmenoptionen und Handlungsempfehlungen für einen optimalen Umkehr¬osmoseprozess in Hinblick auf Betriebssicherheit, Wartungs- und Kostenminimierung zu generieren. Durch den Einsatz einer sensorischen Prozessüberwachung in Umkehrosmoseanlagen können schwerwiegende Schäden an Membranmodulen vermieden werden. Weiterhin können die Prozessführung von Anlagen Anwendungs- und situationsspezifisch angepasst sowie die Chemikaliendosierung optimiert und somit Betriebskosten eingespart werden. Die angestrebten Ergebnisse sind zum einen eine angepasste Sensortechnologie und Messmethoden für die Implementierung in Umkehrosmoseprozesse und zum anderen sinnvolle Verknüpfungen von Wasser-, Analyse und Prozessdaten. Diese können in sogenannte Entscheidungsunterstützungswerkzeuge, Expertensysteme oder automatisierte Prozessabläufe integrieret werden. KMU aus dem Anlagenbau, Messgeräte- und Membranhersteller sowie Ingenieurbüros der Entsalzungs- oder IT-Branche können die Ergebnisse nutzen, um in Einzel oder Kooperationsprojekten spezialisierte Dienstleistungen oder Produkte für ein Prozessmonitoring zu entwickeln. Anlagenbetreiber profitieren von einer erhöhten Prozesseffizienz und Betriebssicherheit sowie längeren Modullebensdauern.