AiF-FV-Nummer 17113 N

Entwicklung und Evaluierung eines Gesamtkonzepts für den Einsatz eines Flammenionisationsdetektors in der Flüssigchromatografie


Status & Laufzeit

Abgeschlossen: 01.08.2011 bis 28.02.2014

Forschungsstellen

Zusammenfassung

Forschungsziel Das Ziel des Forschungsvorhabens besteht in der Evaluierung der Kopplung der Flüssigchromatografie mit einem Flammenionisationsdetektor (HPLC-FID-Kopplung). Das Forschungsvorhaben soll die Frage beantworten, ob der Einsatz eines FID in Kombination mit der HPLC die umfassende bzw. universelle Detektion aller in einer Synthesemischung enthaltenen kohlenstoffhaltigen Verbindungen erlaubt. Darüber hinaus wird die Quantifizierung unbekannter kohlenstoffhaltiger Nebenkomponenten in Bezug zur Hauptkomponente mit einer Fehlertoleranz von 20 % angestrebt. Wirtschaftliche Bedeutung für kmU Durch die Verfügbarkeit einer entsprechenden Technologie (HPLC-FID-Kopplung) profitieren insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus allen Bereichen der Life Sciences (Medizin, Biotechnologie und Pharma). Dies bezieht sich insbesondere auf die zeit- und kostenintensiven Prozeduren innerhalb des Drug Discovery, da u. a. Informationen schneller verfügbar sind, ob weitergehende Aufreinigungsprozeduren notwendig sind oder die vorliegende Reinheit eines potenziell geeigneten Wirkstoffes die Kriterien für das Durchlaufen weiterer Phasen erfüllt. Des Weiteren ergeben sich gerade für kmU aus dem Bereich der Gerätehersteller neue Möglichkeiten, eigene Produkte auf Basis der HPLC-FID-Kopplung zu entwickeln. Transfer und beabsichtigte Umsetzung der Forschungsergebnisse Die Umsetzung der Ergebnisse erfolgt entlang der kompletten Wertschöpfungskette, die Technologieentwickler und Technologieanwender einschließt. Ein Transfer wird durch Veröffentlichung in Fachzeitschriften, durch Organisation von Workshops sowie die Initiierung von FuE-Maßnahmen im Anschluss an das Projekt realisiert.

Förderhinweis

Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Dokumente