AiF-FV-Nummer 15383 N

Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung von Strukturschäumen aus nachwachsenden Rohstoffen, vorzugsweise Celluloseacetat, durch Expansion von treibmittelgefüllten Mikrokugeln


Status & Laufzeit

Abgeschlossen: 01.11.2007 bis 31.12.2009

Forschungsstellen

Zusammenfassung

Es sollte ein neuartiges zweistufiges Verfahren zur Herstellung von Partikelschaumformteilen aus einem Biokunststoff entwickelt werden. Die erste Verfahrensstufe umfasste dabei das PGSS-Hochdruckversprühen mittels überkritischem Kohlendioxid. Durch die Verkapselung eines Treibmittels im Biokunststoff sollten schäumfähige Biokunststoffpartikel hergestellt werden. Erstmalig wurde dazu das Verhalten von hochviskosen Polymeren in einer PGSS-Anlage untersucht. Die Ergebnisse können für neuartige Applikationen in der Kunststoff- und Lebensmittelindustrie verwendet werden. Die zweite Verfahrensstufe beinhaltete die Formteilherstellung. Es wurde eine Schäumversuchsanlage aufgebaut, mit der die Eignung von Kunststoffpartikeln für die Herstellung von Formteilen untersucht werden kann. Für den Biokunststoff Polybutylensuccinat (PBS) wurde ein Weg zur Herstellung schäumfähiger Partikel erarbeitet und es wurden Musterformteile hergestellt. Der Verfahrensweg ist auch auf verschiedene weitere Biokunststoffe übertragbar und ermöglicht mittelfristig die Herstellung von Formteilen für die Verpackungs- und Bauindustrie.

Förderhinweis

Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Dokumente