AiF-FV-Nummer 13386 N

Entwicklung einer Systemlösung für die stereospezifische Produktion hydrophober Verbindungen mit immobilisierten Biokatalysatoren in Rührreaktoren (ImmoGel)


Status & Laufzeit

Abgeschlossen: 01.04.2003 bis 31.03.2005

Forschungsstellen

Zusammenfassung

Im Rahmen des Vorhabens wurde ein funktionales Hydrogel als Immobilisatmatrix entwickelt, das es erstmals ermöglicht, deaktivierte Biokatalysatoren aus- und aktive wieder einzuschleusen. Die Umsetzung des Verfahrens erfolgte im Rührreaktor und sieht eine integrierte Immobilisataufbereitung vor. Dies bedeutet nicht nur eine Vermeidung von Abfall, sondern auch eine Reduktion des Arbeitsaufwandes, da nur noch Flüssigkeiten bewegt werden müssen, während die Hydrogele für mehrere Produktionszyklen im Reaktor verbleiben können. Eine solche innovative Betriebsweise erfordert von den funktionalen Hydrogelen jedoch eine erhebliche mechanische Stabilität, die durch Aufbringen auf einen makroporösen Träger und Einhüllen mit einem Nylongewebe zufrieden stellend erreicht werden kann. Darüber hinaus erfolgte die theoretische Beschreibung der Vorgänge im betrachteten System. Der entwickelte Modellansatz konnte in einen bestehenden verfahrenstechnischen Anlagensimulator integriert und am untersuchten System erfolgreich getestet werden. Er wird zur Evaluierung, Planung und Optimierung herangezogen und unterstützt den Anwender bei der Auswahl, der Beurteilung und Umsetzung der Technik.

Förderhinweis

Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Dokumente