AiF-FV-Nummer 100 ZN

Entwicklung eines immunchromatographischen Wischtests zur schnellen vor Ort Detektion von Zytostatikakontaminationen auf abwischbaren Flächen


Status & Laufzeit

Abgeschlossen: 01.04.2003 bis 31.12.2005

Forschungsstellen

Zusammenfassung

Der Zytostatika-Wischtest ermöglicht die Bestimmung von Methotrexat auf abwischbaren Ober-flächen. Die Nachweisgrenze ohne technische Hilfsmittel zur Auswertung beträgt ca. 2 ng/cm2 bei einer Wischfläche von 5 x 5 cm2. Im Rahmen einer vor Ort Anwendung wurde der Wischtest in der Praxis für tauglich befunden. Die Ergebnisse wurden auf der MEDICA 2005 (Internationale Fachmesse mit Kongress "Weltforum der Medizin") im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes des Landes Nordrhein-Westfalen einem breiten Publikum vorgestellt. Hier ergab sich ein Kontakt zu einem mittelständischen Unternehmen, mit dem zurzeit die Markteinführung des neuen Produktes vorbereitet wird. Über den Messeauftritt wurde im Informationsdienst Wissenschaft (www.idw-online.de) am 02.11.2005 berichtet. Weiterhin wurde in der Fachzeitschrift "Gefahrstoffe. Reinhaltung der Luft" (66, 2006, Nr. 1/2) in einem Kurzbericht über den Wischtest informiert. Die Anwendungsmöglichkeiten werden in allen Bereichen gesehen, in denen Zytoststika hergestellt und verarbeitet werden. Das Ziel des Forschungsvorhabens wurde erreicht.

Förderhinweis

Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Dokumente