Im ausgedehnten Netzwerk – mit der Industrie auf der einen, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf der anderen Seite – versteht sich das IUTA als Vermittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung im Bereich der Verfahrenstechnik und Umweltanalytik. Das IUTA erfüllt damit eine wichtige Funktion, um Grundlagenforschung in wertschöpfende, zukunftsfähige Anwendungen zu überführen.
Wichtigste Netzwerk-Partner des Instituts sind die Universität Duisburg-Essen (UDE), die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF), die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) und der Verein zur Förderung des Instituts für Energie- und Umwelttechnik (FVEU).

Die Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen (UDE) und deren besondere Rolle als alma mater hat eine lange Tradition und geht auf die Gründungsphase des Instituts unter der Schirmherrschaft der Universität und die Anerkennung von IUTA als An-Institut der UDE im Jahr 1991 zurück. Die Zusammenarbeit zum beidseitigen Vorteil spiegelt sich in vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten am IUTA in Kooperation mit den unterschiedlichen Lehrstühlen bzw. Instituten der Universität Duisburg-Essen wider. Der wissenschaftliche Leiter des IUTA ist im Hauptamt ordentlicher Professor der UDE.

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Im Jahr 2014 haben das Land NRW und 15 unabhängige Forschungsinstitute die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) gegründet. Das IUTA spielt bei dieser Neugründung eine herausgehobene Rolle und stellt den Gründungsvorsitzenden. Die JRF bündelt die Aktivitäten ihrer gemeinnützigen Mitgliedsinstitute mit rd. 1300 MitarbeiterInnen und stellt eine wichtige Säule der Nordrhein-Westfälischen Forschungslandschaft dar. Das Ziel der Gemeinschaft ist es, Forschungsergebnisse nicht nur in die Kreise der Wissenschaft, sondern vor allem auch in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik einzubringen und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung in NRW und darüber hinaus beizutragen.

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Eine weitere Besonderheit des IUTA ist die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF). Das IUTA vertritt innerhalb der AiF den Bereich Energie- und Umwelttechnik und hat damit Zugang zu Fördermitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Es nutzt diesen Zugang nicht nur für eigene FuE-Anträge, sondern ermöglicht auch externen Forschungsstellen die Teilnahme an der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).

Das IUTA betreut kontinuierlich etwa 40 Forschungsprojekte, an denen i.d.R. mehrere Forschungsstellen beteiligt sind. Die industrielle Gemeinschaftsforschung ist auf mittelständische Unternehmen zugeschnitten, die in unterschiedlichster Form von den Ergebnissen der vorwettbewerblichen Forschung beispielsweise durch aktive Einbringung bei der Projektgenese, durch projektspezifische Transfermaßnahmen und Mitwirkung in den projektbegleitenden Ausschüssen profitieren. Die freie Zugänglichkeit aller Ergebnisse der IGF-Projekte als öffentliches Gut wird vom IUTA garantiert und jeder Abschlussbericht wird unmittelbar nach Fertigstellung und Freigabe als freier Download auf der Homepage des IUTA zur Verfügung gestellt. Alle IGF-Abschlussberichte werden zudem der TIB-Hannover zur Einstellung in ihre frei zugängliche Bibliothek zugestellt.

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Im Förderverein des Instituts sind viele industrielle Netzwerkpartner aus dem Kreis der privaten und öffentlichen Wirtschaft organisiert, um den Aufbau und die Arbeit des Instituts tatkräftig zu unterstützen. So fördert der FVEU das IUTA durch einen jährlichen Geldbetrag, mit dem IUTA seine Aufgaben entsprechend des Satzungszwecks erfüllen kann. Der FVEU leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Erschließung neuer Forschungsthemen und -projekte, beispielsweise auch im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung. Die Vorteile der Mitglieder bestehen u.a. in einem schnellen Zugang zu neuesten FuE-Ergebnissen, im Vorschlagsrecht für FuE-Projekte sowie Vorschlagsrecht für Mitglieder des Verwaltungsrats des IUTA e.V.

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