Stellenangebote

Bereichsleiter/-in Gasprozesstechnik & Energiewandlung

Stellenausschreibung

Bereichsleiter / Bereichsleiterin

für den Bereich„Gasprozesstechnik & Energiewandlung“

Das Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) e.V. ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung in Duisburg. Es ist An-Institut der Universität Duisburg-Essen und Mitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft. Schwerpunkt der Arbeiten sind anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowohl für öffentliche als auch private Auftraggeber.

In unserem Bereich „Gasprozesstechnik & Energiewandlung“ bearbeitet ein Team aus wissenschaftlichen und technischen Mitarbeitern FuE- Projekte z.B. zur absorptiven/adsorptiven/katalytischen Gasaufbereitung und zur adsorptiven/reaktiven Gasspeicherung.

Für die Leitung dieses Bereichs wird in Nachfolge des altersbedingt ausscheidenden Bereichsleiters spätestens zum 01.06.2019 ein(e) auf dem Gebiet Verfahrenstechnik/Chemieingenieurwesen, Thermodynamik und/oder Energieverfahrenstechnik ausgewiesene(r) Expertin/Experte gesucht.

Von potentiellen Kandidatinnen/Kandidaten erwarten wir:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Dipl.-Ing., M. Sc.) der Fachrichtungen Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen, Maschinenbau, Energietechnik oder vergleichbar
  • Nachweis der wissenschaftlichen Qualifikation durch eine abgeschlossene Promotion
  • Erfahrung in der Personalführung
  • Erfahrung im Betrieb verfahrenstechnischer Anlagen
  • Erfahrung bei der Einwerbung von Drittmitteln für FuE-Projekte
  • sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse.

Die Bezahlung erfolgt entsprechend der jeweiligen Qualifikation und Erfahrung in Anlehnung an TV-L.

Das IUTA strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, die Erhöhung des Frauenanteils an und fordert qualifizierte Frauen daher zur Bewerbung auf.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung an:

Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA)
Dr.-Ing. Stefan Haep
Bliersheimer Straße 58 – 60
47229 Duisburg

Tel.: 02065 / 418 302

gerne auch per E-Mail an karriere@iuta.de

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter mit einem Diplom- oder Masterabschluss in Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen, Umweltingenieurwesen, Chemie oder einem vergleichbaren Studiengang

Das Institut für Energie und Umwelttechnik (IUTA) ist eine verfahrenstechnisch ausgerichtete Forschungseinrichtung mit ca. 120 Mitarbeitern und einer hervorragend ausgestatteten Labor- und Technikumsinfrastruktur. Als An-Institut der Universität Duisburg-Essen besteht zudem eine gute akademische Anbindung.

Im Bereich Ressourcen & Recyclingtechnik ist ab sofort eine Stelle als

wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter

mit einem Diplom- oder Masterabschluss in Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen, Umweltingenieurwesen, Chemie oder einem vergleichbaren Studiengang zu besetzen.

Aufgaben:

Ihr Arbeitsgebiet umfasst zunächst die verantwortliche Bearbeitung eines Projektes im Themenbereich der Ballastwasserbehandlung auf Seeschiffen. Die Hauptaufgabe besteht dabei in der Entwicklung, Konzeptionierung und Aufbau eines Versuchsstandes für die Implementierung einer Analysemethode zur Überwachung der Ballastwasserbehandlung. Dazu gehört die Detailplanung, praktische Durchführung und Auswertung von Versuchsreihen.

Des Weiteren gehören zu Ihrem Aufgabenbereich die fortlaufende Bearbeitung von Aufträgen externer Industriepartner sowie die Ideenfindung, Ausarbeitung und Beantragung von neuen Forschungsvorhaben zur Erschließung weiterer Forschungsfelder.

Einstellungsvoraussetzungen:

Sie sollten spezifische Kenntnisse in Verfahrenstechnik, idealerweise Filtrationstechniken und biologischer Verfahrenstechnik, sowie erste Berufserfahrung im Anlagenbau oder in der Prozesstechnik mitbringen. Erfahrungen in der Entwicklung eigener Projektideen, Formulieren von Anträgen und der Ansprache potenzieller Projektpartnern sind von Vorteil.

Der versierte Umgang mit gängiger Software, sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Sprache und Schrift sowie wissenschaftliches Arbeiten werden vorausgesetzt. Wir erwarten darüber hinaus ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Eigeninitiative, Zuverlässigkeit und Kommunikationsvermögen.

Die Entlohnung erfolgt in Anlehnung an TVL 13.

Die Stelle ist zunächst auf 24 Monate befristet und entspricht 100% der tariflichen Arbeitszeit. Bei erfolgreicher Zusammenarbeit besteht der Wunsch die Anstellung zu entfristen.

Telefonische Auskünfte erteilt Herr Jochen Schiemann unter der Rufnummer 02065/418 – 259.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail. Anfragen und Bewerbungen richten Sie bitte an:

J.Schiemann@iuta.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachrichtung Chemie, Instrumentelle Analytik, Water Science, Ingenieurwesen, Bioinformatik, o.ä.

Stellenausschreibung

Das Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA) ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung in Duisburg und ein An-Institut der Universität Duisburg-Essen. Der Bereich Umwelthygiene & Spurenstoffe beschäftigt sich u. a. mit der Untersuchung von oxidativen Prozessen zur weitergehenden Spurenstoffelimination und der Bildung von Transformationsprodukten.

Für die Bearbeitung von zwei Forschungsprojekten ist ab dem 01.03.2019 eine Stelle als

wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

Fachrichtung Chemie, Instrumentelle Analytik, Water Science, Ingenieurwesen, Bioinformatik, o.ä.

Aufgaben:

Im Rahmen des IGF-Projektes Nitr-O-zon soll die Bildung und Elimination von Nitrosaminen bei der Abwasserozonung untersucht werden. Im Rahmen des Pharmafilter-Projektes soll ein neuartiges Konzept zur Behandlung von Krankenhausabwässern im großtechnischen Maßstab untersucht werden. In beiden Projekten spielen Transformationsprodukte, deren Bewertung und Elimination durch nachgeschaltete biologische oder adsorptive Behandlungsverfahren eine große Rolle. Sie sollen LC-MS/MS und LC-HRMS-Untersuchungen durchführen sowie die Ergebnisse bewerten und publizieren.

Einstellungsvoraussetzungen:

Der/die Bewerber/in sollte ein naturwissenschaftliches oder ingenieurtechnisches Studium abgeschlossen haben. Vorausgesetzt werden Erfahrungen und umfangreiche Kenntnisse der Massenspektrometrie und Analytik von Spurenstoffen in Umweltproben. Erfahrungen im Bereich Abwasser-, Umwelttechnik oder Verfahrenstechnik sind wünschenswert, aber nicht Voraussetzung. LIMS und QM-Kenntnisse sind wünschenswert, aber ebenfalls nicht gefordert. Aufgrund der komplexen Auswertung sind Erfahrungen in Programmierung (vorzugsweise R), IT und statistischer Versuchsauswertung notwendig. Bewerber mit einem Bioinformatik-Hintergrund oder Erfahrungen mit massenspektrometrischen Messungen und Auswertungen aus dem Bereich Life Sciences werden ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben.
Wir suchen Bewerber/innen mit einem hohen Maß an Einsatzbereitschaft, Interesse an analytischen und Umweltschutzfragestellungen, Spaß an der Arbeit, Motivation und Teamgeist.

Wir bieten eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem überwiegend jungen Team sowie eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit durch Gleitzeitregelung. Sie arbeiten in der anwendungsorientierten Forschung mit direktem Praxisbezug und können sich neben aktuellen Fragestellungen zur Abwassertechnik auch in die Bereiche pharmazeutischen Analytik oder den Aufbau eines digitalisierten Labores der Zukunft einbringen.

Eine Aufteilung der Stelle auf die beiden einzelnen Projekte (Nitr-O-zon und Pharmafilter) ist grundsätzlich auch möglich. Im Rahmen einer Teilzeittätigkeit kann in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen bei entsprechenden Zugangsvoraussetzungen auch die Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion) geboten werden.

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TVL der Entgeltgruppe 13.

Die Stelle ist zunächst bis zum 31.10.2021 befristet. Eine langfristige Zusammenarbeit wird angestrebt.

Unser Ziel ist eine geschlechterparitätische Besetzung der Positionen auf allen Ebenen am Institut, wir begrüßen daher ausdrücklich Bewerbungen von Frauen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Als Vollzeitstelle ist diese Position für Wissenschaftler mit mind. dreijähriger Berufserfahrung geeignet.

Für Vorabinformationen steht Ihnen Herr Dr. Jochen Türk gerne zur Verfügung. Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins

mit dem Kennwort „Nitr-O-zon“ ausschließlich per E-Mail an tuerk@iuta.de.

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter, Chemiker, Water Science, Bioinformatiker, o.ä. mit sehr guten IT-Kenntnissen

Stellenausschreibung

Das Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA) ist eine gemeinnützige For-schungseinrichtung in Duisburg und ein An-Institut der Universität Duisburg-Essen. Das Institut für Energie- und Umwelttechnik IUTA gehört mit dem Projekt „FutureLab NRW: Digitalisiertes Modelllabor für die miniaturisierte Analytik der Zukunft“ zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Forschungsinfrastrukturen NRW“. Das Projekt verfolgt das Ziel, das digitalisierte Analytik-Labor der Zukunft zu realisieren und die dafür notwendige Infrastruktur zu entwickeln und zu testen. Es soll die Ablösung der klassischen Analysengeräte und -verfahren, die durch einen hohen Platz- und Ressourcenverbrauch gekennzeichnet sind, durch miniaturisierte Analysensysteme demonstrieren. Damit einher geht die Schaffung einer Laborinfrastruktur, in der intelligente Labormöbel und Geräte wie z. B. Waagen und Pipetten über eine einheitliche Datenschnittstelle zu einem voll vernetzten Gesamtsystem verbunden werden.

Für den Aufbau des FutureLab NRW Labors im IUTA suchen wir zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine/n

wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

Chemiker, Water Science, Bioinformatiker, o.ä. mit sehr guten IT-Kenntnissen

Aufgaben:

Im Rahmen des Aufbaus des FutureLab NRW sind Sie verantwortlich für den Aufbau der FutureLab Softwareplattform sowie die Vorbereitung der Ausschreibungen für die innerhalb des Projektes zu beschaffende IT-Hard- und Software. Des Weiteren bereiten Sie die Ausschreibungen für die innerhalb des Projektes zu beschaffenden chromatografischen Systeme und Analysengeräte vor, die Sie auch selbst in Betrieb nehmen. Ihnen obliegt die Weiterentwicklung des Laborkonzeptes in Hinblick auf Automatisierungslösungen und die Miniaturisierung von Analysesystemen. Im Bereich der hochauflösenden Massenspektrometrie sind Sie für die Durchführung und Auswertung eines Suspect-Target- und Non-Target-Screenings von Abwasserproben verantwortlich.

Einstellungsvoraussetzungen:

Der/die Bewerber/in sollte ein naturwissenschaftliches Studium mit Promotion abgeschlossen haben. Langjährige Erfahrung und herausragende Fähigkeiten bei der Planung, Durchführung, Steuerung und Leitung von FuE-Projekten im Bereich Chromatografie und Massenspektrometrie werden zwingend vorausgesetzt. Des Weiteren verfügen Sie über sehr gute Kenntnisse im Bereich IT und Labor 4.0-Anwendungen. Erfahrungen in der Erstellung und Verwaltung von Datenbanken, wie z. B. MySQL oder Oracle sind wünschenswert. Gute Kenntnisse in der Administration von Software und IT-Hardware werden ebenso vorausgesetzt wie Erfahrung in der Beantragung und Durchführung von ZIM- oder IGF-Projekten. Sie verfügen über ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten. Der Umgang mit externen Dienstleistern sowie Kooperationspartnern aus Industrie und Wissenschaft ist Ihnen nicht fremd. Wir suchen Bewerber/innen mit einem sehr hohen Maß an Einsatzbereitschaft, die zudem ein hohes Maß an Teamgeist besitzen.

Wir bieten eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem überwiegend jungen Team sowie eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit durch Gleitzeitregelung. Sie arbeiten in der anwendungsorientierten Forschung mit direktem Praxisbezug und können das digitalisierte Labor der Zukunft selbst mitgestalten.

Unser Ziel ist eine geschlechterparitätische Besetzung der Positionen auf allen Ebenen am Institut, wir begrüßen daher ausdrücklich Bewerbungen von Frauen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Die Stelle ist grundsätzlich teilzeitgeeignet.

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TVL der Entgeltgruppe 13.

Die Stelle ist zunächst befristet. Eine langfristige Zusammenarbeit wird angestrebt.

Für Vorabinformationen stehen Ihnen Herr Dr. Thorsten Teutenberg unter teutenberg@iuta.de sowie Herr Dr. Jochen Türk unter tuerk@iuta.de gerne zur Verfügung. Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins mit dem

Kennwort „FutureLab“ ausschließlich per E-Mail an teutenberg@iuta.de sowie tuerk@iuta.de.

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Biologie-, Chemie- oder Physiklaborant/in

Stellenausschreibung

Das Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA e.V.) ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung in Duisburg und ein An-Institut der Universität Duisburg Essen. Das IUTA ist ein verfahrenstechnisches Forschungsinstitut im Bereich der Energie- und Umwelttechnik. Es werden vor allem anwendungsorientierte FuE-Projekte in Kooperation mit Industriepartnern und anderen Forschungsstellen bearbeitet.

Der Bereich Forschungsanalytik & Speziesanalytik des Institutes gehört in den Bereich der Analytik und Messtechnik und beschäftigt sich mit der Entwicklung und Anwendung äußerst sensitiver Analysemethoden. Dazu gehört auch ein Forschungsvorhaben zum Nachweis von Asbest aus verschiedenen Materialproben.

Für die Bearbeitung dieses Forschungsvorhabens aber auch für weiterreichende Forschungsaktivitäten suchen wir ab sofort eine/n

Biologie-, Chemie- oder Physiklaborant/in

Einstellungsvoraussetzungen:

Sie verfügen idealerweise über Kenntnisse im Bereich der Elektronen- und Rasterelektronenmikroskopie, wobei Erfahrungen bei der Untersuchung von Materialien auf Asbest vorteilhaft sind. Sie sind in der Lage die erzielten Ergebnisse zu bewerten und entsprechend zu dokumentieren. Weiterhin sind Erfahrungen in der Laborarbeit (sicherer Umgang mit verschiedenen Geräten und Chemikalien) sowie ein gutes technisches Verständnis erforderlich.
Projektbezogen ist der Einsatzort sowohl in Duisburg als auch in Mönchengladbach.

Wir bieten Ihnen die Mitarbeit in einem engagierten und interdisziplinären Team von Wissenschaftlern und Technikern/Laboranten an.

Der Stellenumfang entspricht 100 % der tariflichen Arbeitszeit und ist zunächst projektbezogen bis zum 31.08.2020 befristet. Bei erfolgreicher Zusammenarbeit besteht der Wunsch, die Anstellung zu verlängern.

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TVL der Entgeltgruppe 7.

Das IUTA fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern besonders und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Auch die Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen oder Gleichgestellter im Sinne des §2 Abs. 3. SGB IX sind ausdrücklich erwünscht.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung, gerne auch per E-Mail an:

Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA)
Dr. Christine Kube (kube@iuta.de)
Bliersheimer Straße 58 – 60
47229 Duisburg

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Stellenangebote für Studierende

Studentische Hilfskräfte mit handwerklichem Geschick

Duisburg, Januar 2018

Das Institut für Energie und Umwelttechnik (IUTA) ist eine gemeinnützige, verfahrenstechnisch ausgerichtete Forschungseinrichtung in Duisburg mit einem Schwerpunkt auf anwendungsorientieren Forschungs- und Entwicklungsprojekten in enger Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen.

Aufgabenstellung:

Die Abteilung „Luftreinhaltung & Prozessaerosole“ sucht für ein Forschungsprojekt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskräfte mit handwerklichem Geschick. Wir benötigen Unterstützung bei umfangreichen Umbau- bzw. Umräummaßnahmen in Laboren. Vorkenntnisse in Bereich Chemie wären wünschenswert, sind aber keine Voraussetzung.

Hohes Engagement, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein werden ebenso vorausgesetzt wie teamfähiges Handeln.

Die Arbeitszeit ist flexibel, die maximale Stundenzahl beträgt 19h / Woche. Der Vertrag ist zunächst zeitlich befristet, die Entlohnung erfolgt nach dem Stundensatz für studentische Mitarbeiter. Der Arbeitsplatz ist am IUTA in Duisburg-Rheinhausen.

Ansprechpartner/in:

Herr Dr.-Ing. Stefan Haep
E-Mail: haep@iuta.de

Bachelor-, Master-, und Studienarbeiten

Masterarbeit: Untersuchungen zur katalytischen Niedertemperaturentstickung im Filterschichtverfahren ...

Ausschreibung Masterarbeit:

Untersuchungen zur katalytischen Niedertemperaturentstickung im Filterschichtverfahren mit Hilfe neuartiger partikelförmiger Katalysatormaterialien – Langzeituntersuchungen zur NOx-Minderung unter Berücksichtigung der Katalysatorgifte Feuchte und SO2

Hintergrund der Arbeit

Am Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA) wird in Kooperation mit der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Technische Chemie von Herrn Prof. Dr. R. Gläser ein über die industrielle Gemeinschaftsforschung finanziertes Forschungsvorhaben zur „Entwicklung eines energieeffizienten Verfahrens zur katalytischen Niedertemperatur-Entfernung von NOx aus industriellen Abgasen“ durchgeführt. Die Entwicklung maßgeschneiderter Niedertemperatur-Katalysatorsysteme, die in Anwesenheit von NH3 zu einer quantitativen Umsetzung von NOx aus Abgasen führen, ist Gegenstand der Arbeiten in Leipzig.

Die Hauptaufgabe des IUTA liegt in der Untersuchung der Materialeigenschaften im Flugstrom und am Filtertuch, um beurteilen zu können, ob die entwickelten Katalysatormaterialien unter Praxisbedingungen die gewünschte und erforderliche Leistungsfähigkeit erbringen. Für die Untersuchungen wird ein Filterprüfstand nach VDI 3926 bereitgestellt.

Aufgabenstellung

Für die Reinigungsaufgabe steht ein Katalysatormaterial zur Verfügung, mit dem im trockenen Gas sehr gute Minderungsergebnisse erzielt werden konnten.

Im nächsten Schritt sollen nun vertiefte Untersuchungen zu den folgenden Schwerpunkten durchgeführt werden:

  • Validierung der Ergebnisse durch Langzeituntersuchungen.
  • Untersuchungen zur Vergiftung des Katalysators unter Exposition von Wasserdampf. Dabei ist der Einfluss des Wasserdampfs auf den NOx-Messwert besonders zu beachten.
  • Untersuchungen zur Vergiftung des Katalysators unter Exposition von Schwefeldioxid

Die für die Untersuchungen zu variierenden Parameter sind:

  • Temperatur: 200°C bis 140°C
  • Feuchte: 0 bis 20 Vol.%
  • Stickoxidkonzentration: 200 bis 400 mg/m³N.tr.
  • Stöchiometrie NOx:NH3

Die für die einzelnen Messkampagnen abzubildenden Parameterbereiche ergeben sich aus den Ergebnissen der jeweils abgeschlossenen Untersuchungen und werden in Absprache festgelegt.

Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Dieter Bathen (Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Thermische Verfahrenstechnik)

Korreferat: Dr.-Ing. Stefan Haep (Geschäftsführer und Bereichsleiter „Luftreinhaltung und Prozessaerosole“ IUTA e.V., Duisburg, Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Thermische Verfahrenstechnik (Prof. Bathen, UDE),
E-Mail: haep@iuta.de, Tel.: 02065/418-204:

Masterarbeit: Untersuchungen der Bildung von Silikatbelägen auf Umkehrosmosemembranen

Masterarbeit: „Untersuchungen der Bildung von Silikatbelägen auf Umkehrosmosemembranen“

(14.12.2018)

Für die Prozesswasseraufbereitung in der pharmazeutischen Industrie, Auto­mobilindustrie oder Getränkeindustrie ist die Umkehrosmose eins der am häufigsten eingesetzten Verfahren. Dabei werden oft Stadtwässer, Brunnenwässer oder Oberflächenfiltrate entsalzt, um für den Produktionsprozess salzarmes bzw. vollentsalztes Wasser zu erzeugen.

Da eine Produktion auf eine kontinuierliche Wasserversorgung angewiesen ist, werden an den Entsalzungsprozess hohe Anforderungen bezüglich der Kontinuität und der Wasserqualität gestellt.

Mit der Bildung von Belägen auf der Membranoberfläche wird ein höherer Energieeintrag erforderlich, um konstante Permeatvolumenströme zu gewährleisten. Daher müssen Beläge möglichst vermieden bzw. zeitnah nach der Entstehung durch eine geeignete Reinigung entfernt werden.

Silikatbeläge sind bei der Prozesswasseraufbereitung mit die am häufigsten auftretenden Beläge. Dabei können diese entweder durch kolloidales Siliziumfouling, Silikatscaling durch Übersättigung oder durch eine Kombination aus beidem entstehen. Um geeignete Vermeidungsstrategien und Reinigungsprozeduren zu entwickeln, müssen die Bildungsmechanismen sowie die Struktur und Zu­sam­mensetzung der Beläge bekannt sein. Die Herkunft der Beläge kann allerdings mittels Membranuntersuchung und Belaganalyse oft nicht eindeutig festgestellt werden.

Daher werden in einem aktuellen Forschungsvorhaben definierte Beläge erzeugt und charakterisiert. Als vier grundlegende Einflussfaktoren auf die Belagbildung wurden

  • Kationen (Ca, Na, K, Mg)
  • Aluminium / Aluminiumsilikate
  • Eisen und Eisenhydroxiden
  • mikrobiologisches Fouling

identifiziert.

Im Rahmen einer Masterarbeit soll die Belagausprägung unter definierten Betriebs­bedingungen und Variation der Einflussfaktoren untersucht werden. Für diese Untersuchungen steht eine Labormembrantestanlage zur Verfügung.

Im Vorfeld der Untersuchungen sollen in einer ausführlichen Literaturrecherche die wesentlichen Einflussparameter, die anwendungsrelevanten Betriebs- und Test­bedingungen sowie die Bewertungs- und Überwachungsparameter erarbeitet werden.

Mit systematischen Laborversuchen sollen unter definierten Betriebsbedingungen Beläge auf den Membranen erzeugt und mittels verschiedener Analysemethoden charakterisiert werden. Dazu werden bildgebende Verfahren, wie z.B. REM-Analyse und Elementanalysen, eingesetzt.

Aus den Analyseergebnissen werden Zusammenhänge zwischen den betrieblichen Parametern und der Belagmorphologie abgeleitet und damit spezifische Unter­scheidungs­kriterien für die unterschiedlichen Belagbildungsmechanismen erarbeitet.

Die Durchführung der Analysen ist nicht Bestandteil des Arbeitsumfanges.

Für die Bearbeitung der Masterarbeit sind gute fachliche Kenntnisse in chemischer und mechanischer Verfahrenstechnik sowie ein sehr gutes physikalisches und chemisches Grundverständnis erforderlich. Des Weiteren sind praktische Erfahrungen im Labor bzw. eine Affinität zu Labortätigkeiten hilfreich.

Es besteht die Möglichkeit, die Arbeit in englischer Sprache zu verfassen. Die Grundvoraussetzung dafür sind sehr gute Sprachkenntnisse in Wort und Schrift. Ansonsten setzen wir sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache voraus.

Kontakt: Dipl.-Ing. Franziska Blauth (Tel. 02065/418-217; blauth@iuta.de)

Bild 1: Aufgeschnittenes Membranmodul, REM-Aufnahme, Labormembrantestanlage

Bitte fragen Sie im IUTA-Sekretariat nach weiteren aktuellen Stellenangeboten für Studierende.

Telefon: 02065 418-333
E-Mail: info@iuta.de

Anschrift:
Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA)
Bliersheimer Str. 58 – 60
47229 Duisburg
Germany

Initativbewerbungen können Sie per E-Mail an karriere@iuta.de richten.