Wildblumenwiese für das IUTA (Teil 2)

Nachdem Ende März die Fläche aufgelockert und mit Sand vermischt wurde, wurden erste Stauden gepflanzt. Ein Sortiment an verschiedenen bienenfreundlichen, heimischen, mehrjährigen Pflanzen wurde ausgewählt, um die Fläche zu verschönern und ökologisch wertvoller zu machen.

Abbildung 1: Bienenfreundliche Stauden werden in die vorbereitete Fläche eingepflanzt

Die Stauden werden regelmäßig bewässert. Mitte April wurden dann schließlich die Wildblumensamen ausgebracht. In den drei Wochen Ruhezeit hatte der Boden die Gelegenheit sich zu setzen.

Bei der eingesetzten Saatmischung handelt es sich um eine einjährige Bienenblühmischung in Öko-Qualität. Schnell blühende Arten wie weißer Senf und Buchweizen sorgen zusammen mit ausdauernden Arten wie beispielsweise Malve und Phazelie für Blütenpracht über den ganzen Sommer hinweg bis in den Herbst. Die Pflanzen säen sich selbst wieder aus, so dass die Bienenweide über Jahre hinweg besteht.

Die Samen wurden mit Sand vermischt und teilweise mit Hilfe eines Streuwagens oder manuell verteilt. Anschließend wurde das Saatgut mittels Walze angedrückt. Dadurch werden die Poren im Boden geschlossen, so kann das Wasser aufgrund der Kapillarwirkung besser gespeichert werden.

Abbildungen 2 – 5: fleißige freiwillige IUTA-Mitarbeiter beim Ausbringen und Anwalzen der Wildblumensamen

Nun heißt es warten. In den nächsten Tagen werden dann die ersten Pflänzchen austreiben. Das IUTA freut sich schon auf einen blütenreichen, summenden Sommer.