Nachrichten_07_2016_bis_12_2016

Sorry, this site is not available in english.


IUTA gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Forschungsinfrastrukturen NRW

[20.12.2016]

Das Institut für Energie- und Umwelttechnik IUTA gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Forschungsinfrastrukturen NRW“. Für das eingereichte Projekt „FutureLab NRW: Digitalisiertes Modelllabor für die miniaturisierte Analytik der Zukunft“ mit einem Antragsvolumen von 4,9 Mio. € wurde von der Jury eine Förderempfehlung ausgesprochen. Das Projekt verfolgt das Ziel, das digitalisierte Analytik-Labor der Zukunft zu realisieren und die dafür notwendige Infrastruktur zu entwickeln und zu testen. Es soll die Ablösung der klassischen Analysengeräte und Analysenverfahren, die durch einen hohen Platz- und Ressourcenverbrauch gekennzeichnet sind, durch miniaturisierte Analysensysteme demonstrieren.

Damit einher geht die Schaffung einer Laborinfrastruktur, in der intelligente Labormöbel und Geräte wie z. B. Waagen und Pipetten über eine einheitliche Datenschnittstelle zu einem voll vernetzten Gesamtsystem verbunden werden.
Weiterlesen

Entwicklung schaltbarer Funktionalitäten von Vliesstoffoberflächen für Anwendungen in der Filtration und im Automotive-Bereich (NGF 2.0)

[20.12.2016]

Im Rahmen des Leitmarktwettbewerbs EnergieUmweltwirtschaft.NRW hat das IUTA zusammen mit den Partnern Deutsches Textilforschungszentrum Nordwest gGmbH (DTNW), der K+K Wissenstransfer e. K. sowie zwei Tochterunternehmen der TWE Group den Zuwendungsbescheid für das Projekt NGF 2.0 erhalten. Im Rahmen des Vorhabens werden schaltbare Ausrüstungslösungen für Vliesstoffe entwickelt. Die innovativen Anwendungen liegen im Bereich der allgemeinen Luftfiltration und im Innenraum von Fahrzeugen. Mit den Entwicklungsergebnissen werden sich die beteiligten Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließen bzw. erweitern ihr jetziges Produktportfolio im Bereich der Energie- und Umwelttechnik sowie der Fahrzeugausstattung. Weiterhin werden auch durch vermehrten Einsatz von Sensoren die Entwicklung von Datenmanagement- und Datenauswertungsmodulen für eine bedarfsgerechte, intelligente Schaltung der Aktoren neue Anwendungen im Bereich Industrie 4.0 angestoßen. Das Vorhaben wird durch das Land NRW unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014 – 2020 „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ gefördert.
www.efre.nrw.de
www.wirtschaft.nrw.de

Indoor Air Quality (IAQ) als Schwerpunktthema beim 8. IUTA-FiltrationsTag

[07.11.2016]

Am 03. November 2016 fand im IUTA der mittlerweile 8. FiltrationsTag statt, an dem mit insgesamt über 130 Teilnehmern aus Industrie und Forschung ein neuer Besucherrekord aufgestellt wurde. Drei Hauptthemenblöcke gab es in diesem Jahr: Innenraumluftqualität, Industrial Internet of Things (IIoT) / Industrie 4.0 und kombinierte Gas- und Partikelfiltration. Renommierte Gastredner ermöglichten in allen drei Blöcken spannende Einblicke in ihre Fachgebiete. Die jeweiligen Sessions wurden durch Vorträge über Arbeiten des IUTA auf den entsprechenden Fachgebieten abgerundet. Gelegenheiten zum Netzwerken und Informationsaustausch wurden auch in diesem Jahr von den Besuchern intensiv genutzt.

Abschließend informierten IUTA-Mitarbeiter in Impulsvorträgen zu weiteren aktuellen Forschungsthemen des Instituts. Eine Ausstellung von neun Firmen, in der sich die Teilnehmer über aktuelle industrielle Entwicklungen in den Bereichen Filtration, Adsorption, Raumluftreinigung und Messtechnik informieren konnten, begleitete die Veranstaltung. Der erste FiltrationsTag fand im Jahr 2009 im Rahmen des ZF3-Projekts statt. Mittlerweile hat sich die Veranstaltung etabliert und zählt zu den festen Terminen in den Kalendern vieler Kooperationspartner und Kunden. Die Planungen für den neunten FiltrationsTag sind bereits angelaufen. Er wird am 9. November 2017 stattfinden.

Großer Andrang am IUTA-Messestand

[01.11.2016]

Vom 11. bis 13. Oktober 2016 fand zum wiederholten Mal in Köln die internationale Filtrationsmesse FILTECH statt. Wie bereits in den Jahren zuvor war IUTA auch dieses Mal wieder mit seinem Stand vertreten. Hierin präsentierte der Bereich Luftreinhaltung & Filtration sein vielfältiges Angebot im Bereich der Filtration von Raumluft, Druckluft und Prozessgasen. Der IUTA-Stand weckte auch in diesem Jahr wieder reges Interesse und bot in mehr als 70 Gesprächsterminen die Möglichkeit mit bestehenden und neuen Kunden sowie Projektpartnern ins Gespräch zu kommen. Unter dem Motto „The world meets at FILTECH konnten zahlreiche bestehende Kontakte gefestigt werden.

Zusätzlich führte IUTA an den 3 Messetagen in diesem Jahr über 65 % der Gesprächstermine mit Erstkontakten. Als Resultate stehen ein intensiver, breiter Informationsaustausch, zugesagte Unterstützung bei geplanten Forschungsprojekten und eine vermehrte Nachfrage nach Angeboten im Bereich der Filterprüfungen, die zum Teil schon beauftragt sind. Auf Grund der anhaltend hohen Resonanz am IUTA-Messestand plant IUTA auch bei der nächsten FILTECH vom 13. bis 15. März 2018 in Köln wieder einen Messestand zu präsentieren.

Soeben erschienen: IUTA Aktuell 2/2016

[28.10.2016]

IUTA Aktuell 2/2016 steht ab sofort zum Download bereit.
IUTA Aktuell lesen

NRW-Umweltminister Johannes Remmel besucht IUTA

[02.09.2016]

Johannes Remmel, Umweltminister von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Freitag, den 2. September das Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) in Duisburg-Rheinhausen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle Forschungsarbeiten im Bereich der Mikroschadstoffe, der Toxin-Analytik, der Filtration und der Abscheidung von Quecksilber aus Abgasen. Bei einem Rundgang durch die Labore und Technikumshallen des Instituts konnte sich der Minister einen Überblick über die Versuchseinrichtungen des IUTA verschaffen. Das Bild zeigt Herrn Minister Remmel und den Vorstand des IUTA vor einem neuen Analysengerät zur Bestimmung von hormonell aktiven Substanzen. Diese Stoffe finden insbesondere aufgrund der von der EU-Kommission vorgeschlagenen sehr strengen Umweltqualitätsnormen zurzeit große Aufmerksamkeit, z. B. im Bereich der Wasseraufbereitung oder in Spielzeug und Babyartikeln.
Weiterlesen

IUTA richtet zum 8. Mal den FiltrationsTag aus

[28.07.2016]

Der IUTA-FiltrationsTag wird am 3. November 2016 zum 8. Mal in den Räumen des Instituts stattfinden. Wie in den vergangenen Jahren erwartet IUTA etwa 100 Gäste aus der Industrie. Die vertretenen Unternehmen sind entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Filtration gasförmiger und partikulärer Schadstoffe tätig. Ein Spektrum, das Hersteller von Filtern für raumlufttechnische Anlagen, KFZ-Innenraumfilter, Druckluftfilter, Filtermedien, die Planer und Ausrüster von Filtersystemen, bspw. Gebäuden, Innenraumhygieniker, Sensorhersteller bis hin zu Hersteller von Materialien zur Funktionalisierung von Oberflächen für die Filtration umfasst.
Weiterlesen
Flyer herunterladen

Steigerung der Energieeffizienz in der Drucklufttechnik

[26.07.2016]

Druckluft wird durch Filter von z. B. Ölrückständen gereinigt. Die in die poröse Struktur eingelagerte Flüssigkeit bewirkt einen zunehmenden Druckverlust und damit einen hohen Energieeinsatz, der ein hoher Kostenfaktor ist. Filtermedien müssen hinsichtlich einer anwendungsgerechten Abscheideleistung bei geringem Druckverlust optimiert werden. Problematisch sind die lokal unterschiedliche Flüssigkeitseinlagerung und die sättigungsgrad-abhängige Flüssigkeitsabscheidung (Drainage). Ziel des Projektes ist es, erstmals ein effizientes Werkzeug zu schaffen, mit dessen Hilfe ausgehend von den Eigenschaften individueller (trockener) Filterschichten das Gesamtsystem den geforderten Betriebsparametern angepasst werden kann. Es werden die komplementären Kompetenzen des Zentrums für BrennstoffzellenTechnik GmbH (Messtechnik), des Lehrstuhls Strömungsmechanik der Fakultät für Bio- und Chemieingenieurwesen der Technischen Universität Dortmund (Strömungssimulation) und des Instituts für Energie- und Umwelttechnik (Druckluft- und Filtertechnik) kombiniert.
Weiterlesen

Adsorption von Quecksilber aus diskontinuierlich anfallenden Abluftströmen

[26.07.2016]

Die Quecksilber-Emissionen aus kleinen diskontinuierlich betriebenen Anlagen (z. B. Krematorien, Recyclingbetriebe, kleine Verbrennungsanlagen) haben einen erheblichen Umfang, sodass aus Sicht des Umweltschutzes Minderungsmaßnahmen notwendig sind und von Genehmigungsbehörden zunehmend gefordert werden. Im Gegensatz zu kontinuierlich betriebenen Anlagen, bei denen funktionierende Technologien verfügbar sind, fehlen in diesem Bereich wirtschaftlich vertretbare Lösungen. Ziel des Vorhabens ist daher die Entwicklung eines kompakten mehrschichtig aufgebauten Festbettadsorbers mit integrierter Durchbruchswarnung zur Abscheidung von Quecksilber aus kleinen diskontinuierlich anfallenden Abluftströmen. Die Dimensionierung der Adsorber für den jeweiligen Anwendungsfall basiert auf umfangreichen Adsorptionsmessungen und computergestützten Simulationen, die auf einer örtlich und zeitlich diskretisierten Lösung der Energie- und Massenbilanzen in den Adsorbern beruhen.
Weiterlesen

Innovativer Ansatz zur Speicherung der in Produktionsprozessen umgesetzten Energie

[26.07.2016]

Energie gilt als ein wesentlicher Kostenfaktor für produzierende Unternehmen, dessen Bedeutung in der Vergangenheit stark zugenommen hat und weiter zunehmen wird. Dies begründet sich nicht zuletzt durch einen kontinuierlich steigenden Strompreis, bedingt durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und den damit verbundenen Preiskomponenten in Form von Umlagen und Steuern. Mit diesem voranschreitenden Ausbau muss davon ausgegangen werden, dass sich die Volatilität des Energieangebots erhöhen wird. Dieser Entwicklung stehen bislang keine ausreichenden Technologien zur Energiespeicherung gegenüber, welche einen Ausgleich zwischen Energieangebot und -nachfrage (zumindest teilweise) herbeiführen könnten. Entsprechend wird auch die Schwankung des Strompreises zunehmen. Die Idee des hier beantragten Forschungsvorhabens ist, Lagerbestände als (verlustfreie) Energiespeicher zu nutzen, indem energieintensive Produktionsschritte in Zeiten hoher Energieverfügbarkeit und damit niedriger Energiekosten durchgeführt und die entsprechenden (Zwischen-)Produkte bis zur weiteren Verwendung bzw. Auslieferung gelagert werden.
Weiterlesen

In-situ-Sulfitbestimmung in Meerwasser

[26.07.2016]

Im Rahmen eines in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik der Universität Duisburg-Essen bearbeiteten FuE-Projektes wird das Ziel verfolgt, eine in-situ-Messmethode zur Bestimmung von Sulfit in Entsalzungsanlagen zu entwickeln. Zur Verhinderung von Scaling oder Fouling in den Anlagen wird dem Prozesswasser zu Beginn des Verfahrens Natriumhypochlorid zugegeben. Da freies Chlor die Struktur der Membran oxidativ schädigt, muss dieses vor der Membran mittels Sulfit vollständig reduziert und damit in ein für die Membran unkritisches Ion umgewandelt werden. Die derzeit existierenden Methoden für die Überwachung der Chlorreduktion sind nicht kontinuierlich oder besitzen eine große Querempfindlichkeit gegenüber gelösten Fremdionen, so dass eine zuverlässige Überwachung und damit auch die gezielte Steuerung der Chemikalienzugabe nicht möglich ist. Mit Hilfe der zu entwickelnden Messmethode soll die kontinuierliche und zuverlässige Überwachung des Sulfitgehaltes und damit der vollständigen Chlorreduktion vor Eintritt in die Membran gewährleistet werden.
Weiterlesen