Nachrichten: 01.07.2016 – 31.12.2016 > AiF-Forschungsallianz Energiewende

AiF-Forschungsallianz Energiewende gegründet

Mit einer neuen Gemeinschaftsinitiative der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e. V. (AiF) unterstützt IUTA die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende. Die am 14. Januar unter der Leitung von Dr. Thomas Kathöfer, dem Hauptgeschäftsführer der AiF, in Schwäbisch Gmünd gegründete AiF-Forschungsallianz Energiewende (FAE) hat die wirtschaftsnahe Erforschung und Entwicklung von technologischen Innovationen im Bereich der Energieerzeugung und -nutzung zum Ziel. Sie ermöglicht allen AiF-Forschungsvereinigungen den Zugang zu zusätzlichen Fördermitteln des BMWi für die Umsetzung der Energiewende:

Mit 18 Millionen Euro wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in den kommenden drei Jahren Forschungsprojekte fördern, die für die technologische Weiterentwicklung der Energiewende von hoher Bedeutung sind. Zu den Trägergesellschaften gehören neben dem Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA) das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem), die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA) sowie das Forschungskuratorium Maschinenbau e. V. (FKM).

Zu den ersten Aufgaben der FAE gehört die Implementierung eines Forschungsbeirats, der die Relevanz von Anträgen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) für die weitere Umsetzung der Energiewende feststellt. IGF-Anträge zur Energiewende können auf dem üblichen Weg bei der AiF eingereicht werden. Sie werden parallel der FAE zur Beurteilung ihrer Relevanz für die Energiewende vorgelegt. Diese Anträge durchlaufen davon unabhängig das übliche Verfahren der Begutachtung (Phase 1). Im Falle einer Befürwortung des Vorhabens und der festgestellten Relevanz für die Energiewende kann das Vorhaben im Rahmen einer Wettbewerbsauswahl (Phase 2) aus den weiteren Energiewende-Mitteln finanziert werden.

Dr. Seniz Sörgel (fem) und Martin Nitsche (FKM) führen die Geschäfte der Forschungsallianz und übernehmen kooperativ die Aufgaben der Koordination, Administration und Öffentlichkeitsarbeit. Für weitere Informationen steht im IUTA Herr Dr. Stefan Haep als Ansprechpartner zur Verfügung.